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HC Thurgau feiert fünften Heimsieg in Folge

Dank einer engagierten Teamleistung besiegt der HC Thurgau in der Swiss League den EHC Visp mit 5:2. Nach dem Erfolg gegen den Tabellendritten gerät Tabellenrang sechs wieder ins Visier.
Thomas Werner
Die Thurgauer (Joel Moser und Jan Vogel vor dem Visper Goalie Sascha Rochow) erkämpften sich die drei Punkte gegen die Walliser redlich. (Bild Mario Gaccioli)

Die Thurgauer (Joel Moser und Jan Vogel vor dem Visper Goalie Sascha Rochow) erkämpften sich die drei Punkte gegen die Walliser redlich. (Bild Mario Gaccioli)

Im Vergleich zum Spiel gegen Winterthur schaltete Thurgau gleich zwei Gänge hoch. Die deutliche Steigerung gelang beim Tempo, in der Intensität und in der Konzentration. Der engagierte Auftritt des Eishockeyteams von Trainer Stephan Mair wurde mit dem 19. Saisonsieg belohnt, dem fünften Heimerfolg in Serie. Der HCT zeigte, dass er auch in einem engen Spiel gegen einen starken Gegner erfolgreich sein kann.

Bereits die drei vorangegangenen Vergleiche zwischen den Ostschweizern und den Wallisern waren jeweils hart umkämpft. Sie endeten alle nur mit einem Tor Unterschied. 1:0 und 2:1 gewann der HC Thurgau, dazwischen kam der EHC Visp zu einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung. Die Visper zeigten, sofort auf, dass sie nicht noch einmal ohne Torerfolg aus Weinfelden heimkehren wollten. Ihr aggressives Forechecking weckte aber den letzten Thurgauer.

Auch Visp begann stark

Ein grober Patzer von Captain Patrick Parati in der Startminute blieb ohne negative Konsequenzen, und danach liess das Heimteam vor dem eigenen Tor nur noch wenig zu. Aber auch die Gäste gaben sich in der Abwehr kaum Blössen. Die beste Gelegenheit im Startdrittel vergab Adam Rundqvist, als er im ersten von zwei Thurgauer Powerplays allein vor Visp-Goalie Sascha Rochow nicht reüssieren konnte.

Besser machten es die Thurgauer in Unterzahl. Topskorer Cody Wydo entwischte in der 23. Minute den Vispern, liess Rochow keine Chance und erzielte seinen bereits 19. Saisontreffer. Aber nur 78 Sekunden später herrschte wieder Gleichstand. Jules Sturny schloss die bis dahin beste Angriffsaktion der Walliser mit dem 1:1 ab. Die Thurgauer Reaktion auf den Gegentreffer fiel heftig aus. Aber Rochow, der in der Saison 2016/17 20 Spiele für den HCT bestritten hatte, hielt in dieser Phase alles. Nach Michael Looslis Kürlauf blieb er aber in der 31. Minute ein zweites Mal machtlos. Danach verpassten es die Thurgauer die Partie noch vor der zweiten Pause zu entscheiden. So traf etwa Patrick Brändli in einem ausgezeichneten Powerplay nur den Pfosten. 16 Thurgauer Abschlüssen standen im Mitteldrittel nur deren sechs der Gäste gegenüber.

Die Schlussphase hatte es in sich

Verpasstes holte der HCT in der 42. Minute nach. Melvin Merola erzielte den 28. Thurgauer Powerplaytreffer. Aber auch das 4:1 von Kenny Ryan nahm den Gästen nicht den Mut. Bei Vier-gegen-Vier verkürzte Niki Altorfer auf 2:4. Erst 45 Sekunden vor Schluss beendete Ryan mit seinem Treffer ins leere Tor alle Diskussionen über den Sieger. Thurgaus Rückstand auf den Tabellensechsten Langenthal beträgt nach diesem Erfolg noch drei Punkte.

Thurgau – Visp 5:2 (0:0, 2:1, 3:1)

Güttingersreuti, Weinfelden – 1220 Zuschauer – SR Gianinazzi/Hungerbühler, Betschart/Kehrli.
Tore: 23. Wydo (Ryan/Ausschluss Janik Loosli!) 1:0. 25. Sturny (Lindemann, Heynen) 1:1. 31. Michael Loosli 2:1. 42. Merola (El Assaoui, Michael Moosli/Ausschluss Lindemann) 3:1. 47. Ryan (Rundqvist, Wydo) 4:1. 58. Altorfer (Steiner, Acherrmann/Ausschlüsse Michael Loosli; Ritz) 4:2. 60. (59:15) Ryan (Merola, Seiler) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Thurgau, 5-mal 2 Minuten gegen Visp.
Thurgau: Schwendener; Seiler, Parati; Gurtner, Collenberg; El Assaoui, Wildhaber; Hänggi; Ryan, Rundqvist, Wydo; Janik Loosli, Brändli, Michael, Loosli; Hollenstein, Fuhrer, Merola; Frei, Vogel, Moser; Zanzi.
Visp: Rochow; Furrer, Camperchioli; Heynen, Lindemann; Brantschen, Steiner; Schüpbach, Haueter; Dolana, Van Guilder, Kissel; Sturny, Achermann, Altorfer; Ritz, Brügger, Brem; Fogstad, Hofstetter, Burgener.
Bemerkungen: Thurgau ohne Arnold, Bahar, Engeler (alle verletzt) und Steinauer (überzählig). Vips ohne Nater, Lory und Wiedmer (alle verletzt). – 37. Pfostentreffer Brändli. – 55:16 Timeout Visp, danach bis 56:42 und ab 58:55 ohne Torhüter.

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