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HC Thurgau erteilt GCK Lions Lehrstunde in Sachen Effizienz

War der Hockey Club Thurgau in den vergangenen Partien hinten nicht ganz dicht, so stimmte das Abwehrverhalten beim 6:1-Sieg gegen die GCK Lions wieder. Vorne nutzten die Gäste die teils groben Fehler der neuntplatzierten Zürcher konsequent aus.
Matthias Hafen, Küsnacht
Melvin Merola (Mitte) erzielte Sekunden vor der ersten Pause den wegweisenden Shorthander zum 2:1. Der Walliser war auch sonst ein Aktivposten im Angriff des HCT. (Bild: Andy Müller/Freshfocus, Olten, 25. Januar 2019)

Melvin Merola (Mitte) erzielte Sekunden vor der ersten Pause den wegweisenden Shorthander zum 2:1. Der Walliser war auch sonst ein Aktivposten im Angriff des HCT. (Bild: Andy Müller/Freshfocus, Olten, 25. Januar 2019)

Nach drei Niederlagen in Serie bog der HC Thurgau am Dienstagabend wieder auf die Siegerstrasse ein. Auswärts gegen die GCK Lions gewannen die Ostschweizer 6:1. Damit machte der Tabellensiebte auch rechnerisch alles klar und qualifizierte sich vier Runden vor Ende der Regular Season definitiv fürs Playoff. Das Durchbrechen der Negativserie muss dem HC Thurgau hoch angerechnet werden. In der bitterkalten Kunsteisbahn von Küsnacht, vor gut gezählten 140 Zuschauern, war es nicht einfach, den Fokus zu behalten. Dennoch sollte das deutliche Resultat mit Vorsicht genossen werden.

Mit freundlicher Unterstützung der GCK Lions

Der Beginn erinnerte an die vergangenen drei Auftritte der Thurgauer, an Larifari statt Konzentration. Prompt gingen die zielstrebigen GCK Lions nach sechs Minuten in Führung. Die Zürcher spielen noch um viel: Machen sie in den letzten Runden einen Punkt auf die EVZ Academy gut, stehen sie auch im Playoff. Thurgaus Aufgabe an der Goldküste war also alles andere als einfach. Im ersten Drittel hatte GCK deutlich mehr vom Spiel.

Doch der HCT konnte auf die unfreiwillige Unterstützung des Heimteams zählen, um ins Spiel zu finden. Zuerst lenkte Verteidiger Bryan Peter einen Schuss von Patrick Brändli unglücklich mit dem Schlittschuh ins Tor ab (16.). Und 30 Sekunden vor Ende des Startdrittels, als Thurgau in Unterzahl wieder bangen musste, entwischte Melvin Merola den Zürchern mit einem schlauen Vorstoss im richtigen Moment. Sein Shorthander zum 2:1 war wegweisend. Die GCK Lions verloren ihre anfängliche Sicherheit, legten den Thurgauern den Puck auch bei Lars Freis 3:1 kurz vor Spielmitte pfannenfertig hin.

Kay Schweri debütiert mit zwei Assists

Je länger die Partie dauerte, desto mehr wurde sie zum Schaulaufen des HCT. Im Schlussdrittel erhöhten Frei mit seinem zweiten Treffer des Abends (42.), Cody Wydo mittels Penalty (44.) und Kenny Ryan (51.) auf 6:1. In einem Kollektiv, das auch defensiv wieder an Überzeugung gewann, ragte Goalie Nicola Aeber­hard mit einer starken Leistung heraus. Einen guten Einstand gab auch Stürmer Kay Schweri mit zwei Assists. Die 22-jährige Leihgabe des NLA-Clubs Rapperswil-Jona erhofft sich bei Thurgau nach einer langwierigen Rückenverletzung wieder Spielpraxis.

GCK Lions – Thurgau 1:6 (1:2, 0:1, 0:3)

Kunsteisbahn, Küsnacht – 140 Zuschauer – SR Gianinazzi, Schlegel/Krotak (SVK).
Tore: 7. Ulmann (Berni, Puide) 1:0. 16. Janik Loosli (Brändli) 1:1. 20. (19:29) Merola (Ausschluss Hollenstein!) 1:2. 29. Frei (Schweri) 1:3. 42. Frei (Steinauer, Schweri) 1:4. 44. Wydo 1:5 (Penalty). 51. Ryan (Wydo, Collenberg) 1:6.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die GCK Lions, 5-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
GCK Lions: Zürrer (ab 50:44 Jeffrey Meier); Andersson, Xeno Büsser; Peter, Geiger; Sidler, Braun; Burger; Hayes, Suter, Hinterkircher; Lazarevs, Sigirst, Hardmeier; Puide, Ulmann, Berni; Robin Meier, Mathew, Cohen.
Thurgau: Aeberhard; Seiler, Parati; Collenberg, El Assaoui; Wildhaber, Steinauer; Hänggi; Michael Loosli, Ryan, Wydo; Merola, Rundqvist, Frei; Janik Loosli, Brändli, Hollenstein; Bahar, Vogel, Schweri; Moser.
Bemerkungen: GCK Lions ohne Backman, Guntern (beide ZSC Lions/NLA), Riedi, Chiquet (beide verletzt) und Brüschweiler (krank). Thurgau ohne Gurtner (Rapperswil-Jona/NLA), Fuhrer, Arnold, Engeler (alle verletzt), Zanzi und Kellenberger (beide überzählig). – 50:44 Goaliewechsel GCK Lions.

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