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HC Thurgau besteht ersten Playoff-Test

Im vorletzten Spiel der Regular Season gewinnt der HC Thurgau in Winterthur 3:1. Mit ihrem engagierten Auftritt deuten die Spieler von Trainer Stephan Mair an, dass sie im Playoff einiges vorhaben.
Thomas Werner, Winterthur
Stürmer Lars Frei gab den Assist zum vorentscheidenden 2:1. (Bild: Mario Gaccioli, Kloten, 22. September 2018)

Stürmer Lars Frei gab den Assist zum vorentscheidenden 2:1. (Bild: Mario Gaccioli, Kloten, 22. September 2018)

Nach einer intensiven Trainingswoche sah Trainer Stephan Mair die Partie in Winterthur als einen von zwei wettkampfmässigen Tests für das am 22. Februar beginnende Playoff. Besonders eine Steigerung im Zweikampfverhalten hatte er verlangt, höhere Intensität und konzentrierteres Vorgehen im Kampf Mann-gegen-Mann gefordert. Und seine Spieler setzten das in der Nationalmannschaftspause Geübte sofort in die Tat um, vorerst vor allem im Offensivspiel.

Das Trio Kenny Ryan, Léonardo Fuhrer und Melvin Merola ging dabei beispielhaft voran und zeigte, dass der HC Thurgau auch in Abwesenheit des verletzten Topskorers Cody Wydo eine schlagkräftige erste Sturmformation stellen kann. Deren Hartnäckigkeit vor dem gegnerischen Tor führte zum ersten Thurgauer Treffer durch Fuhrer in der 13. Minute.

Winterthur hält im Startdrittel dagegen

Da lagen die Winterthurer aber bereits durch ein Powerplaytor von Anthony Staiger 1:0 voraus (8.). Das Team von Trainer Michel Zeiter wollte sich nicht ein weiteres Mal vorführen lassen und bestätigte die zuletzt erzielten Fortschritte. Weil die Thurgauer aber die Intensität in ihrem Angriffsspiel weiter hochhielten, sah sich das Heimteam meist in der Defensive. Adam Rundqvist (30.) und Merola brachten den HCT noch vor der zweiten Pause entscheidend mit 3:1 in Front.

Der Sieg geriet danach nicht mehr in Gefahr, weil je länger die Partie dauerte, sich auch das Thurgauer Zweikampfverhalten in der Defensive dem Playoff-Standard näherte. Dies war nötig, weil sich Mairs Spieler in den letzten 15 Minuten durch Undiszipliniertheiten fünf Strafen einhandelten und über dreieinhalb Minuten in doppelter Unterzahl spielen mussten. Dabei zeigte auch Thurgaus Back-up-Goalie Nicola Aeber­hard, dass er fürs Playoff bereit ist. Mit seinen konstant guten Leistungen in seinen 15 Einsätzen in dieser Saison ist er ver­antwortlich dafür, dass Janick Schwendener nicht ausgebrannt ins Saisonfinale steigen muss. Im Vorjahr musste der HCT-Stammkeeper in der Qualifikation 43-mal das Tor hüten, diese Saison bis jetzt nur 28-mal.

Am Sonntag noch auswärts gegen Visp

Zum Abschluss der Qualifikation reist der HC Thurgau am kommenden Sonntag noch ins Wallis zum EHC Visp. Bis dahin müssen Spieler und Trainer wohl auch noch warten, bis sie ihren Gegner im Playoff-Viertelfinal kennen.

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