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Goalie Aeberhard sei Dank: HC Thurgau besiegt La Chaux-de-Fonds 1:0

Der HC Thurgau hat das Playoff-Aus vom vergangenen Frühjahr gegen den HC La Chaux-de-Fonds überwunden. Im ersten Aufeinandertreffen in der neuen Saison revanchierten sich die Ostschweizer vor heimischem Publikum zumindest teilweise für den verlorenen Halbfinal. Der einzige Treffer der Partie gelang Janik Loosli zu Beginn des zweiten Drittels.
Matthias Hafen
Thurgaus Goalie Nicola Aeberhard war gegen La Chaux-de-Fonds in Hochform und wehrte alle gegnerischen Schüsse aufs Tor ab. (Bild: Levin Steiner)

Thurgaus Goalie Nicola Aeberhard war gegen La Chaux-de-Fonds in Hochform und wehrte alle gegnerischen Schüsse aufs Tor ab. (Bild: Levin Steiner)

Thurgau gegen La Chaux-de-Fonds war diesmal ein Spiel für den Morgen danach. Eines, das man mit der Kaffeetasse in der Hand gemütlich Revue passieren lässt. In Ruhe die Tabelle betrachtet und den HCT wieder auf Platz vier der Swiss League findet. Es war ein Spiel, das die Thurgauer innerhalb der Liga als Spitzenteam bestätigt. Eines auch, das den Stolz der HCT-Fans in ihre Equipe in den nächsten Tagen bestärkt.

Denn am Ende zählen die drei gewonnenen Punkte - nicht das Skore und schon gar nicht, wie es zustande gekommen ist. Mit 20 Zählern aus elf Spielen kann der HCT in der Saison 2019/20 durchaus von einem Traumstart sprechen. Zumal die Ostschweizer in den vergangenen Jahren in den ersten Runde stets Punkte liegengelassen haben. Nun stimmt die Bilanz. Da kann man getrost darüber hinwegschauen, dass das Publikum am Samstagabend in der Weinfelder Güttingersreuti nicht über Gebühren unterhalten wurde.

Janik Loosli nutzt einen Abpraller zum 1:0

Der 1:0-Sieg gegen La Chaux-de-Fonds war etwa so zäh wie das erste Fondue des Winters, das im neuen Caquelon einfach noch nicht gelingen mag. Defensiv zeigte der HC Thurgau einmal mehr eine herausragende Leistung, blockte wohl mehr Schüsse als er selber aufs gegnerische Tor brachte. Und zwischen den Pfosten stand ein Nicola Aeberhard in Hochform. Seinen Shout-out verdiente er sich mit teils spektakulären Paraden. «Aebi» stoppte mehrmals Chaux-de-Fonniers, die gefährlich auf ihn zustürmten und rettete so seinem Team letztlich den Sieg.

In der Offensive aber lief das Spiel irgendwie am HCT vorbei. Vor allem die erste Linie mit Michael Loosli und den beiden Kanadiern Connor Jones und Kellen Jones konnte so gar keine Impulse setzen. Der einzige Treffer des Abends gelang Thurgaus dritter Linie mit Center und Passgeber Patrick Brändli sowie Torschütze Janik Loosli. Sie profitierten von einer schauderhaften Angriffsauslösung der Neuenburger Gäste zu Beginn des Mitteldrittels und nutzten einen Abpraller von Goalie Christophe Bays in der 22. Minute zum siegbringenden 1:0.

Auch Hollenstein zurück zu Rapperswil-Jona

Das Spiel war auch deshalb zerfahren, weil beide Mannschaften mit einem Rumpfkader antreten mussten. Bei Thurgau fehlten nebst dem verletzten Goalie Janick Schwendener auch Mauro Dufner, Frantisek Rehak und Fabio Hollenstein, die alle vom NLA-Partnerteam Rapperswil-Jona zurückbeordert wurden. Hollenstein deshalb, weil Rehak nach einem groben Foul im Spiel gegen den SC Bern gesperrt worden war. Dafür stellte Rapperswil-Jona dem HCT erstmals Verteidiger Florian Schmuckli zur Verfügung. Dann fehlten erneut Verteidiger Bernhard Fechtig und Stürmer Niki Altorfer verletzungsbedingt. Vor allem Altorfers Durchschlagskraft und Hollensteins Kreativität fehlten dem Thurgauer Angriffsspiel.

Auch La Chaux-de-Fonds hatte mit Sacha Wollgast, Kevin Kühni, Frédéric Iglesias und Simon Barbero vier namhafte Verletzte zu beklagen und reiste mit lediglich sechs Verteidigern nach Weinfelden. Und sechs auch nur, weil gegen Thurgaus erstmals Edson Harlacher mit einer B-Lizenz vom EHC Bülach aus der MySports League zum Einsatz kam. Die Mini-Serie zwischen Thurgau und La Chaux-de-Fonds, die am Dienstag um 19.45 Uhr mit dem «Rückspiel» im Neuenburger Jura endet, entscheidet sich also auch im Lazarett.

Michael Loosli hat seine 91 zurück

Unauffällig und dennoch augenscheinlich hatte der HC Thurgau im Spiel gegen La Chaux-de-Fonds Neuigkeiten, was den Verbleib von Rapperswils Leihspieler Michael Loosli angeht. Der langjährige Publikumsliebling des HCT trat am Samstagabend erstmals wieder mit «seiner» Nummer 91 und dem Namen «M. Loosli» auf dem Rücken auf. Dies, nachdem er die Spiele zuvor noch mit der neutralen Nummer 14 bestritten hatte. Das deutet darauf hin, dass der Torjäger eine Weile bei Thurgau bleiben wird. (mat)

Thurgau – La Chaux-de-Fonds 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Güttingersreuti, Weinfelden – 1192 Zuschauer – SR Gäumann/Hendry, Nater/Bachelut.
Tor: 22. Janik Loosli (Brändli) 1:0.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Thurgau, 5-mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds.
Thurgau: Aeberhard; Parati, Seiler; Wildhaber, Scheidegger; Collenberg, Schmuckli; Engeler, Steinauer; Michael Loosli, Connor Jones, Kellen Jones; Hobi, Rundqvist, Merola; Niedermaier, Brändli, Janik Loosli; Moser, Kellenberger, Frei.
La Chaux-de-Fonds: Bays; Jaquet, Zubler; Fontana, Harlacher; Ahlström, Hofmann; Carbis, Coffman, Cameron; Bogdanoff, Tanner, Holdener; Hasani, Miéville, Augsburger; Schmidt, Wetzel, Dubois; Grezet.
Bemerkungen: Thurgau ohne Dufner, Hollenstein und Rehak (alle Rapperswil-Jona/NLA), Schwendener, Altorfer, Fechtig, Moosmann (alle verletzt) und Zanzi (Farmteam). La Chaux-de-Fonds ohne Oejdemark (Lausanne/NLA), Paupe (Biel/NLA), Barbero, Iglesias, Kühni und Wollgast (alle verletzt). – La Chaux-de-Fonds ab 58:48 ohne Goalie, dafür mit 6. Feldspieler. – 59:24 Timeout La Chaux-de-Fonds.

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