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Hausbrand in Arbon: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Kurz vor halb vier heute Dienstagmorgen ging bei der Notrufzentrale der Alarm ein. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und verhinderte, dass der Brand auf die umliegenden Häuser übergriff.
Manuel Nagel
Die Einsatzleitung bespricht am Ende der Lavendelstrasse das weitere Vorgehen. (Bilder: Manuel Nagel)

Die Einsatzleitung bespricht am Ende der Lavendelstrasse das weitere Vorgehen. (Bilder: Manuel Nagel)

«Wir haben den Rauch vom Bergliquartier bis ins Werk 2 hinunter gerochen», sagt ein Feuerwehrmann. Er selber zunächst nicht, doch seine Frau habe den Geruch durch die offene Balkontüre wahrgenommen. «Wenn etwas ist, werde ich schon benachrichtigt», meinte er zu seiner Frau, sei schnell aufs WC gegangen - und da habe auch schon sein Mobiltelefon geklingelt.

Keine 400 Meter Luftlinie liegen zwischen dem Feuerwehrdepot und dem Haus im Lavendelweg 11 in Arbon. Dementsprechend schnell waren die Feuerwehrleute auch vor Ort, nachdem um ca. 3.20 Uhr von Anwohnern Alarm geschlagen wurde. Das in Brand stehende Haus sei nicht bewohnt, sagte Mario Christen von der Medienstelle der Kantonspolizei per Telefon, und auch der Beamte vor Ort sagte, er habe keine Möbel im Innern des Hauses gesehen. Verletzt wurde beim Einsatz niemand.

Um Viertel vor vier sind nur noch Rauchwolken, jedoch keine Flammen mehr aus dem Haus hinter dem Baum zu sehen, welches verwinkelt und von anderen Häusern umschlossen liegt.

Um Viertel vor vier sind nur noch Rauchwolken, jedoch keine Flammen mehr aus dem Haus hinter dem Baum zu sehen, welches verwinkelt und von anderen Häusern umschlossen liegt.

Kurz nach halb vier hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle, obwohl sich die Zufahrt zum Objekt eng gestaltet und auch das Haus selber nicht direkt an einer Strasse liegt. Ein Problem sei das dennoch nicht gewesen, meinte Kommandant Hans Schuhwerk. Man sei vorsichtig den Lavendelweg rückwärts hochgefahren. «Lieber eine Minute länger, als einen Schaden anrichten», sagt Schuhwerk.

Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden

Schaden erlitt jedoch das Haus, obwohl das Feuer schnell gelöscht werden konnte. Gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau beläuft sich der Sachschaden auf mehrere hunderttausend Franken. Die Hausbesitzerin war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Brandursache wird derzeit abgeklärt. Der Brandermittlungsdienst der Polizei traf schon kurz nach vier Uhr vor Ort ein. Die Feuerwehrautos konnten hingegen bereits kurz vor fünf Uhr ins Depot zurückkehren. Zusätzlich sind der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei und ein Elektrosachverständiger eingeschalten worden. Christen erklärt: «So etwas kann bis zu einer Woche dauern. Gerade bei Einfamilienhäusern sind die Ermittlungsarbeiten nicht ganz einfach.»

Keine Hektik auf dem Brandplatz: Die Feuerwehr hat alles unter Kontrolle.

Keine Hektik auf dem Brandplatz: Die Feuerwehr hat alles unter Kontrolle.

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