Hausaufgaben erledigt: Die Primarschulgemeinde Arbon hat ihr drittes Schulzentrum erneuert und ausgebaut

Beim Campus Stacherholz wurde der Zwischentrakt saniert und um einen Erweiterungsbau ergänzt. Die Bauarbeiten haben zwei Jahre gedauert. Das Projekt beläuft sich auf rund zehn Millionen Franken.

Max Eichenberger
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Der neue Campus ist bereit.

Der neue Campus ist bereit.

Max Eichenberger

Nach zweijähriger Bauzeit ist der Zwischentrakt saniert und die Anlage um einen Erweiterungsbau ergänzt worden. Auf gut zehn Millionen Franken belaufen sich die Kosten des Gesamtprojektes, das kurz vor den Sommerferien abgeschlossen werden konnte.

Die Räume sind bereits bezogen, sodass auf Beginn des neuen Schuljahres durchgestartet werden kann. Premiere wird dann auch die ausserschulische Tagesbetreuung im Stacherholz haben. Vorerst liegen rund zwei Dutzend Anmeldungen vor. Ausgelegt ist die Kapazität auf vierzig Plätze. Küche und entsprechende Räumlichkeiten befinden sich im Neubau, der an den Baukörper von 1972 angegliedert worden ist. Darin sind neben der Aula mit Bühne auch vier Klassenzimmer integriert.

Die grossen Etappen sind abgeschlossen

Eine Aufstockung bei einem allfälligen späteren Bedarf nach weiterem Schulraum ist eine Option. Die grossen Etappen der Schulraumplanung sind damit abgeschlossen. Es ist das letzte Bauprojekt unter der Ägide des Bauressortverantwortlichen der Schulbehörde, Raphael Künzler. «Die Primarschule ist damit up to date.» Feliciano Gervasi, ebenfalls Architekt wie Künzler, wird auf ihn folgen.

Beim Zwischentrakt im Stacherholz handelt es sich um den letzten noch nicht sanierten Baukörper der ursprünglichen Gesamtanlage, die aus dem Jahr 1963 stammt. Ein Abriss des pavillonartigen Gebäudes und ein Neubau standen lange zur Debatte. Durchgesetzt hatte sich dann allerdings die jetzt umgesetzte Sanierungsvariante. Bis auf die tragende Hülle ist das Gebäude ausgeräumt und «sogenannt ertüchtigt worden», sagt Bauressortleiter Raphael Künzler. Zudem ist der Platz zwischen den beiden Eingängen genutzt worden, um dort die Mediathek zu integrieren.

«Wir haben mit diesem Konzept erreicht, keinen grossen Fussabdruck zu hinterlassen.»

Neben der Mediathek befinden sich Bereiche wie Schulsozialarbeit, Logopädie und Heilpädagogik sowie das Technische und Textile Werken im sanierten Schulgebäude. Trotz der Unwägbarkeiten einer Sanierung könne der 2017 eingeholte Kredit von 10,1 Millionen Franken praktisch eingehalten werden, sagt Künzler. wärme- und feuerschutztechnisch bedingte Mehraufwendungen beziffert er auf gut 100000 Franken.