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Hauptwil-Gottshaus setzt auf Digitalisierung

Die Politische Gemeinde Hauptwil-Gottshaus beteiligt sich an der Wega-Sonderschau «Smarter Thurgau».
Georg Stelzner
Matthias Gehring, Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus, mit dem Roboter Cruzr. (Bild: Georg Stelzner)

Matthias Gehring, Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus, mit dem Roboter Cruzr. (Bild: Georg Stelzner)

Mit seiner Anfrage rannte der Verein Smarter Thurgau bei Matthias Gehring offene Türen ein. Für den Gemeindepräsidenten von Hauptwil-Gottshaus ist die Digitalisierung ein Gebot der Stunde, und so musste er auch nicht lange überlegen, ob sich die Gemeinde an der gleichnamigen Wega-Sonderschau beteiligen soll.

Zuwarten wäre ein Fehler

Gehring vertritt den Standpunkt, dass es falsch wäre, auf den fahrenden Zug erst im letzten Moment aufzuspringen. Er möchte, dass die Gemeinde auf der Reise in die Zukunft von Anfang an dabei ist. Man könne sich dieser Entwicklung nicht verschliessen, betont er.

«Es ist besser, kontinuierlich viele kleine Schritte zu machen, als irgendwann einen ganz grossen, der die Gefahr in sich birgt, die Leute zu überfordern», sagt der Gemeindepräsident.

Ziel ist die Nachhaltigkeit

Der Verein Smarter Thurgau setzt sich für optimale Rahmenbedingungen ein, damit die Chancen der Digitalisierung im Kanton Thurgau nachhaltig genutzt werden können.

Als einzige Thurgauer Gemeinde nimmt Hauptwil-Gottshaus an der Sonderschau teil. «Wir werden zeigen, wie weit wir mit der Digitalisierung sind und was alles noch geplant ist», erklärt Gehring.

Schon jetzt seien einzelne Dienstleistungen der Einwohnerkontrolle umgestellt worden. Die Digitalisierung des Archivs schreite voran und die Strassenbeleuchtung verfüge über «intelligentes Licht», das sich den äusseren Verhältnissen anpasse. Ab 2020 soll es laut Gehring auch möglich sein, die Steuerrechnung digital zu bezahlen.

Entlastung der Verwaltung

Die Gefahr einer Entfremdung zwischen Bevölkerung und Gemeindeverwaltung im Zuge der Digitalisierung sieht Gehring nicht. «Dafür bedürfte es noch einschneidenderer Massnahmen», ist er überzeugt.

Es werde auch keinen Personalabbau geben. Die Angestellten würden in Zukunft aber mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben haben.

Die Sonderschau «Smarter Thurgau» ist in Halle 10 zu sehen. Die Wega beginnt am Donnerstag, 26. September, und dauert bis Montag, 30. September.

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