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Hauptwil begrüsst das vergrösserte Parkplatzangebot

Ein lokaler Dauerbrenner ist erloschen: In Hauptwil steht seit kurzem der langersehnte neue Parkplatz zur Verfügung.
Georg Stelzner
Der neue öffentliche Parkplatz an der Hauptstrasse mit den Unterflurcontainern für diverse Abfälle. (Bild: Manuel Nagel)

Der neue öffentliche Parkplatz an der Hauptstrasse mit den Unterflurcontainern für diverse Abfälle. (Bild: Manuel Nagel)

«Ich bin wirklich froh, dass diese Angelegenheit jetzt erledigt ist», gesteht Matthias Gehring. Vor allem an Wochenenden sei der Mangel an öffentlichen Parkplätzen im Dorf ein Problem gewesen.

Moratorium als Hemmschuh

Die Erleichterung auf Seiten des Gemeindepräsidenten ist verständlich, reichte die Planung für den neuen Parkplatz an der Hauptstrasse doch bis ins Jahr 2013 zurück. Der Kanton habe der Gemeinde einen Strich durch die Rechnung gemacht, erklärt Gehring.

«Das verhängte Moratorium verunmöglichte die Umzonung des Grundstücks von der Landwirtschaftszone in eine Spezialzone, und ein Landabtausch ist am fehlenden Bauland gescheitert, sagt Gehring. So habe man das Ende des Moratoriums abwarten müssen.

Standort kommt vielen Personen zugute

Mit Beginn der Sommerferien konnte der neue Parkplatz an der Ecke Hauptstrasse/Weiherdamm nach der jahrelangen Wartezeit in Betrieb genommen werden.

Er verfügt über 29 Abstellplätze für zweispurige Fahrzeuge. Die Fahrbahn hat einen Teerbelag, die Parkfelder selbst bestehen aus Verbundsteinen. Sinnvollerweise befinden sich auf dem gleichen Areal auch acht Unterflurcontainer für die Entsorgung verschiedener Abfälle (siehe Kasten).

«Vom Parkplatzangebot wird schon rege Gebrauch gemacht, vor allem am Wochenende», sagt Gehring. Dazu trage die ideale Lage bei. Das Naherholungsgebiet mit der Weiherlandschaft befinde sich ebenso in der Nähe wie das Schulhaus und die evangelische Kirche.

Parkieren soll kostenlos sein

Eine Bewirtschaftung des Parkplatzes ist laut Gehring derzeit kein Thema. Für die Benützung würden die Bestimmungen des kommunalen Parkplatzreglements gelten.

Für Dauerparkierer sei das neue Angebot jedenfalls nicht gedacht, betont der Gemeindepräsident. Sollte die missbräuchliche Inanspruchnahme einmal überhandnehmen, müsste man sich aber Massnahmen überlegen.

Unterflurcontainer in der ganzen Gemeinde

«Wir gehören zu den ersten Gemeinden im Kanton Thurgau, die schon jetzt komplett umstellen», sagt Matthias Gehring. Der Gemeindepräsident von Hauptwil-Gottshaus meint damit die neue Methode der Abfallentsorgung mittels Unterflurcontainern. Im ganzen Gemeindegebiet gibt es elf davon: sieben in Hauptwil sowie je zwei in Wilen-Gottshaus und St. Pelagiberg.

«Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass dies der richtige, zukunftsweisende Weg ist», erklärt Gehring. Die Vorteile würden eindeutig überwiegen. So habe man etwa die Möglichkeit, den Abfall rund um die Uhr zu entsorgen. An zwei Standorten sei es zudem möglich, ausser Kehricht auch Glas, Altöl, Kleider und Schuhe zu entsorgen.

Die Abkehr vom bisherigen System mit den blauen Punkten, welche die Sammelstellen auf öffentlichem Grund markieren, sei wegen der Beiträge der KVA Thurgau begünstigt worden. Die Gemeindeversammlung erteilte im Dezember 2017 ihre Zustimmung. Die Anfang Juli begonnene Umstellung soll bis Ende September abgeschlossen sein. «Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist sehr gut», stellt der Gemeindepräsident fest. (st)

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