Hand in Hand für den Sport an den Weinfelder WeGames

An den Weinfelder WeGames stellten sich drei Sportarten dem Publikum vor. Sämi Giger verteilte Autogramme

Christoph Heer
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Schwinger Sämi Giger und Domenic Schneider verteilen Autogramme. (Bild: Andrea Stalder)

Schwinger Sämi Giger und Domenic Schneider verteilen Autogramme. (Bild: Andrea Stalder)

Was vor drei Jahren begonnen hat, entwickelt sich immer mehr zu einem äusserst wichtigen Teil der Weinfelder Sportlandschaft. Die drei Sportvereine Floorball Thurgau, BSV Weinfelden Handball und die Ringerriege Weinfelden bewegen sich in der Kategorie Randsportart. Zu recht oder nicht, liegt im Auge jedes einzelnen Betrachters.

Trotzdem schaffen es diese drei Vereine, sich positiv zu präsentieren. Mit viel Engagement und Herzblut wird Werbung in eigener Sache betrieben und die WeGames sind dahingehend ein gehaltvolles Gefäss dafür. Es ist am Samstag ein gemeinsamer Heimspieltag, an dem natürlich die Resultate schon eine grosse Rolle spielen, aber nicht nur.

Alle Spiele sind öffentlich zugänglich

Schon zu Beginn der diesjährigen dritten WeGames füllt sich die Paul-Reinhart-Halle mit vielen Besuchern. «Das stimmt. Am Nachmittag machten die Floorballer mit ihrem Spiel gegen Floorball Fribourg den Anfang und schon da füllte sich die Zuschauertribüne enorm gut.» Für OK-Präsidentin Seraina Tschirren sind die WeGames auf dem richtigen Weg. «Wir wollen uns mit diesem Heimspieltag der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Aber auch die Sportler untereinander sollen davon profitieren und für einmal von anderen Sportarten inspiriert werden.» Tschirren sagt weiter, dass man auch ein Auge auf den Nachwuchs wirft. «Wenn Eltern ihre Kinder mitbringen, ergibt das eine Win-win-Situation. So kann, im besten Fall, sogar Nachwuchs für den einen oder anderen Verein generiert werden.»

Giger als Pausenattraktion

Das Interesse an den WeGames steigt stetig und das ist auch gut so. Mit Pausenattraktionen, Verpflegung und Unterhaltung wird das Publikum abgeholt. In diesem Jahr sind zudem die beiden Eidgenossen Samuel Giger (21, Ottenberg) und Domenic Schneider (25, Friltschen) mit dabei.

«Das ist ein toller Anlass, ganz im Dienste des Sports. Auch wir Sportler untereinander geniessen es, Kontakte zu Gleichgesinnten einer anderen Sportart zu knüpfen. Und der Publikumsandrang spricht Bände. Das ist hervorragend», sagt Schwinger Samuel Giger. Sein Kollege Domenic Schneider nickt. Diesbezüglich sind sich die beiden Schwinger einig.

Sport ist Mord, heisst es. Dass dem aber nicht so ist, beweisen die Weinfelder WeGames. «Hier wird das Gegenteil bewiesen. Über seine Lieblingssportart hinaus werden hier Kontakte geknüpft und das ist unbezahlbar», sagt ein Besucher aus Weinfelden. Vom OK und dem Team am Grill, vom Speaker und den Schwingern bis hin zum Publikum und den gegnerischen Mannschaften; Hand in Hand für gesundheitsfördernden Sport – und Weinfelden als Sportstadt.