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Halbzeit im Stacherholz: Die Primarschulgemeinde Arbon rüstet ihren Campus auf und stellt betreute Tagesstrukturen bereit.

Erfreulich für die Schulbürger: Die Verantwortlichen haben die Kosten im Griff. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, ist der Schulraumbedarf für die nächsten zwölf Jahre gedeckt.
Max Eichenberger
Das Bauvorhaben macht sichtbare Fortschritte. (Bild: Max Eichenberger)

Das Bauvorhaben macht sichtbare Fortschritte. (Bild: Max Eichenberger)

Wo Schüler vor genau einem Jahr per Stick im Bagger-Cockpit die erste Schaufel ins Erdreich rammten, steht jetzt – winkelförmig an das 1972 erstellte Schulhaus angefügt – der neue Kopfbau im Rohbau. Er wird das Schulzentrum Stacherholz ergänzen. Zum Schuljahresbeginn 2020/21 werden die ersten Schüler einziehen.

Der Sichtbetonbau ist Teil eines Gesamtprojekts. Die Schulbürger haben im November 2017 einen Kredit von 10,1 Millionen Franken bewilligt, der auch die Sanierung des alten Zwischentraktes beinhaltet. Dieser ist Teil der ursprünglichen Schulanlage von 1963 und befand sich in einem schlechten Zustand, sodass auch ein Abbruch zur Diskussion gestanden hatte.

Schulhaus im Seegarten ist Pilot

Die Sekundarschulgemeinde hatte ihre Bauten im Stacherholz bereits einer Sanierung unterzogen. Quasi als Pilot, wie sich die Primarschule Arbon weiter entwickle und sich in der Zukunft bewege, gilt für die Behörde und Vizepräsident Raphael Künzler das 2016 eingeweihte Schulhaus im Seegarten: «Dafür hatten wir dort die Möglichkeiten.»

Auf dem Pausenplatz des Schulhauses Seegarten. (Bild: Max Eichenberger)

Auf dem Pausenplatz des Schulhauses Seegarten. (Bild: Max Eichenberger)

So war unter anderem eine freiwillige Ganztagsschule aufgebaut worden, die künftig auch im Stacherholz angeboten und von durchschnittlich vierzig Schülern genutzt wird. «Weil sich Familienstrukturen stark verändert haben, muss die Schule heute teils Familienaufgaben übernehmen», sagt Künzler. Darauf ausgerichtet wird mit multifunktionaler Aula, Bühne und Küche im Erdgeschoss der Neubau im Stacherholz.

Bedarf für die nächsten Jahre gedeckt

Raphael Künzler. (Bild: Max Eichenberger)

Raphael Künzler. (Bild: Max Eichenberger)

In den beiden Obergeschossen entstehen vier Schulzimmer, wovon zwei Reserve sind, die aber nach der Inbetriebnahme gleichwohl genutzt werden. «In unserer Schulraumplanung sehen wir die nächsten zwölf Jahre keinen Handlungsbedarf mehr», sagt Künzler. Falls sich dann neuer Bedarf ergibt, bestünde die Option, ein Stockwerk aufzusetzen.

Längerfristig erkennt er einen Ausbau des schulergänzenden Betreuungsangebotes im Bergli, um die Gleichwertigkeit aller Schulanlagen zu gewährleisten. Die Teilprojekte im Stacherholz laufen parallel. Bis auf die tragende Hülle ist der Zwischentrakt vollständig ausgeräumt worden. Diese wird Künzler zufolge «total neu» ausgebaut. Zwischen den Treppenaufgängen wird der Raum genutzt, um dem Gebäude eine Mediathek anzugliedern. Bisher diente ein Schulzimmer als Bibliothek. Damit der Zwischentrakt als Ganzes besser zur Geltung kommt, ist die Galerie-Überdachung davor abgebrochen werden.

Kosten im Griff

Die Sanierung erweist sich zwar als etwas teurer als ein Neubau. Dafür bleibt der originale Ausdruck der Anlage, die damals ein grosser Wurf war, bestehen. «Das ist mit das Verdienst der Architektinnen Sabine Hutter und Myriam Zoller.» Beratenden Anteil hatte die Denkmalpflege. Der Kredit von 10,1 Millionen könne nach heutigem Stand eingehalten werden, sagt Künzler.

Hinweis Am Samstag, 24. August, 10 bis 12 Uhr, findet eine öffentliche Begehung des Baugeländes statt.

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