In Ottenberg kann die Basisstufe im nächsten Sommer starten

Die Primarschulgemeinde kann das Schulhaus für die neue Klassenstruktur umbauen. Die Versammlung bewilligt den Kredit für die nötigen Umbauten.

Werner Lenzin
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Schulpräsidentin Fabienne Brandenberger (links) und Schulpfleger Marco Sonderegger (rechts) erläutern Versammlungsteilnehmern ihre Pläne. (Bild: Werner Lenzin)

Schulpräsidentin Fabienne Brandenberger (links) und Schulpfleger Marco Sonderegger (rechts) erläutern Versammlungsteilnehmern ihre Pläne. (Bild: Werner Lenzin)

Die Basisstufe beginnt nächsten Sommer in Ottoberg. «Ziel ist es, dass unsere Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse hier die Schule besuchen können», sagt Schulpräsidentin Fabienne Brandenberger vor 38 Stimmbürger am Mittwochabend im Schulhaus Ottoberg.

Schulleiterin Anina Wulf bezeichnet die neue Baisstufe als Meilenstein in der Geschichte der Ottoberger Schule und sagt: «Es ist die beste Möglichkeit für den Erhalt der Schule. Diese Lösung wird vom Kanton aus strukturellen und pädagogischen Gründen gutgeheissen.» Der bisherige Kindergarten soll als Bibliothek eingerichtet und für spezielle Anlässe und das Werken genutzt werden.

Versammlung wählt die teurere Heizungsvariante

Architekt Andreas Imhof und Schulbehördenmitglied Reto Schubnell zeigen auf, dass das Einrichten der Basisstufe noch mit weiteren Anpassungen im Innen- und Aussenbereich des Schulhauses verbunden ist. Zudem erläutert Schubnell, weshalb die über 20 Jahre alte Heizung ersetzt werden muss. Er präsentiert zwei Möglichkeiten einer neuen Heizung: eine Pelletheizung für 60000 Franken oder eine Erdsondenheizung für 130000 Franken.

Laut Schulpfleger Marco Sonderegger muss weder für den Umbau noch für die neue Heizung der Steuerfuss erhöht werden. Nach einem halbstündigen Austausch an verschiedenen Orten im Schulhaus sagen die Anwesenden einstimmig Ja zu den beiden Krediten von 412000 Franken für die Basisstufe und 138000 Franken für eine Erdsondenheizung.