Hagenwiler Arsen ist begehrt

Für das Hauptstück der Schlossfestspiele vom kommenden Jahr sind schon über 500 Karten verkauft. Das ist ein absoluter Rekord. Florian Rexer für das auf die Stückwahl zurück. Gespielt wird «Arsen und Spitzenhäubchen».

Rita Kohn
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Florian Rexer, Regisseur und Festspielleiter der Schlossfestspiele Hagenwil. (Bild: Thi My Lien Nguyen / 29. Juli 2017)

Florian Rexer, Regisseur und Festspielleiter der Schlossfestspiele Hagenwil. (Bild: Thi My Lien Nguyen / 29. Juli 2017)

Noch nie starteten die Schlossfestspiele Hagenwil so fulminant in den Vorverkauf. Von den insgesamt rund 4000 zur Verfügung stehenden Plätze sind nach wenigen Tagen bereits über 500 weg. Regisseur Florian Rexer führt dies auf die Beliebtheit des Stückes zurück, das im Sommer 2019 angeboten wird: «Arsen und Spitzenhäubchen».

«Wir haben auch bei <Die Physiker> von Friedrich Dürrenmatt erlebt, dass das Publikum sehr positiv auf bekannte Stücke reagiert», blickt Florian Rexer zurück. Dennoch hat ihn der Run auf die Ticket für die nächste Festspielsaison überrascht. «Es scheint ein ideales Weihnachtsgeschenk zu sein», sagt er mit einem Schmunzeln.

Doris Haudenschild ist eine glückliche Besetzung

Besonders glücklich ist Florian Rexer über die Besetzungsliste, insbesondere über die Mitwirkung von Doris Haudenschild. «Sie verköpert für mich die Rolle von Martha Brewster perfekt», sagt er. Auch Bigna Körner in der Rolle der zweiten alten Dame, Abby Brewster ist eine überzeugende Besetzung. «Das Publikum darf sich auf viele bekannte Gesichter, aber auch auf einige Neue freuen», kündigt Florian Rexer an.

Für ihn ist es ohnehin eine ganz besondere Spielsaison. Die Schlossfestspiele können das 10-Jahr-Jubiläum feiern. In diesem Jahrzehnt haben sie sich zu einer festen Grösse im Amriswiler Kulturkalender entwickelt. Anfänglich gab es etliche Skeptiker, da der Schlosshof, in dem die Festspiele stattfinden, nur einen sehr eng begrenzten Rahmen bietet. Doch der Regisseur und die Schauspieler wie auch die Bühnenbauer haben sich längst auf diese Gegebenheiten eingestellt.

Es wird keine Zusatzvorstellung geben

Der frühe Run auf die Schlossfestspiel-Tickets könnte sich vor allem für Kurzentschlossene nachteilig auswirken. Denn von Seiten der Festspiele wird auf der Homepage klar gestellt, dass nur die 20 bereits vorgesehenen Vorstellungen gespielt werden. «Es wird keine Zusatzvorstellungen geben», heisst es da.