Interview

«Guter Wohnraum ist in Kreuzlingen knapp»

Die Immozionale-Messe spricht Besucher aus dem ganzen Kanton an – zur Freude der Messeleitung und der Aussteller.

Kurt Peter
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Renate Giger ist zufrieden mit der diesjährigen Messe.

Renate Giger ist zufrieden mit der diesjährigen Messe.

(Bild: PD)

Wenn Sie auf die Immozionale 2020 zurückblicken: Wie ist aus ihrer Sicht diese Messe gelaufen?

Renate Giger: Sehr positiv. Wenn ich in der Umfrage blättere, sehe ich, dass die Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kanton Thurgau, einige sogar aus St. Gallen, nach Kreuzlingen gekommen sind. Und es ist ein sehr interessiertes Publikum, mit genauen Vorstellungen, was es an der Immozionale sucht.

Und wie äussern sich die Aussteller zum Messewochenende?

Sie schätzen die Publikumsqualität als sehr hoch ein. Ich weiss, dass es während der Immozionale zu Abschlüssen gekommen ist. Dazu kommt, obwohl alle Aussteller in ähnlichen Branchen tätig sind, dass der Kontakt untereinander sehr gut ist und dass davon profitiert werden kann.

Welche Beachtung fand die Sonderschau «Verliebt in mein Büro?»

Das war eine Art Experiment, weil ja nur ein indirekter Bezug zur Immozionale bestand. Aber deshalb war es auch eine Sonderschau. Sie kam beim Publikum gut an, für das Team der JOMA war die Schau eine Herzensangelegenheit, das hat man sofort gemerkt. Viele Besucherinnen und Besucher entdeckten hier neue Möglichkeiten, den Arbeitsplatz einzurichten.

Die Immozionale entspricht also einem Bedürfnis?

Ja, absolut. Es gab immer wieder interessante Gespräche. Dieses Jahr war besonders spannend, dass der Mangel an gutem und bezahlbaren Wohnraum in Kreuzlingen äusserst knapp ist. Viele Messebesucher sprachen von Problemen, in Kreuzlingen etwas Geeignetes zu finden. Die Stadt ist als Wohn- und Lebensraum gefragt.

Welche Rolle spielen die Fachvorträge für die Immozionale?

Sie sind eine perfekte Ergänzung zu den Ständen. Bei den Zuhörerzahlen kommt es natürlich auf das Thema an. Da hatte die Thurgauer Kantonalbank mit «Ein Leben lang sorgenfrei wohnen» den Nerv des Publikums getroffen.

Wie beurteilen Sie den Dreispitz als Standort?

Es gibt keinen besseren. Hier fühlen sich alle wohl, Besucher und Aussteller. Der Dreispitz hat sich bewährt und wird sich auch im kommenden Jahr bewähren. 

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