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«Guet Schuss!»: Im ganzen Thurgau öffneten am Samstag die Schützenhäuser ihre Türen

Alle waren eingeladen beim Schiesssport hineinzuschnuppern. Die TZ hat den Schützen im Berger Schützehaus «Breitenstein» zugeschaut.
Christoph Heer
Schützenhaus Berg konnten die Besucher das Sturmgewehr ausprobieren. (Bild: Christoph Heer)

Schützenhaus Berg konnten die Besucher das Sturmgewehr ausprobieren. (Bild: Christoph Heer)

Keiner zu klein, ein Schütze zu sein und das Einmaleins des Schiessens von Grund auf zu erlernen: einfach mal hineinschnuppern, ein Sturmgewehr 90 in die Hand nehmen, oder durch die Zielvorrichtung eines Luftgewehrs blicken. Das kann Spass machen. Über 40 Thurgauer Schützenhäuser öffneten am Samstag ihre Türen und empfingen die Besucher. Von Sirnach, Kreuzlingen, Arbon, Pfyn, Steckborn und Wängi bis Berg, überall standen Schützenmeister, Vereinspräsidenten und natürlich Sportschützen bereit, um Auskünfte zu erteilen und Fragen zu beantworten.

Väter mit ihren Kindern

Die Schützengesellschaft Mauren–Berg, die im Schützenhaus «Breitenstein» auf hohe Trefferquoten-Jagd geht, erfreut sich an drei Neuschützen. «Am Morgen ist ein Vater mit seinen beiden Kindern gekommen. Zuerst sagte er, dass er nur mal die Kinder im Schiessstand ausprobieren lassen wolle. Kurze Zeit später, packte ihn dann doch noch der Ehrgeiz, sein Nachwuchs hat nämlich gar nicht schlecht getroffen, und so versucht sich auch der Vater am Sturmgewehr», berichtet Schützenmeister Michael Heierli. Für ihn sind solche Anlässe wichtig, um den Schiesssport den Menschen näher zu bringen. «Schiessen ist eigentlich für alle geeignet, ausser für Möchtegern-Rambos. Für mich bedeutet Schiessen, einen Ausgleich zum Arbeitsalltag zu erlangen, mein Konzentrationsvermögen zu steigern und natürlich auch das Gesellschaftliche zu pflegen.» Die SG Mauren–Berg zählt aktuell rund 35 Aktivschützen, zudem sind etwa 20 Nachwuchsschützen regelmässig im Schützenhaus anzutreffen. Wiederkehrend lassen sich auch Interessierte im Luftgewehrkeller über die 10-Meter-Anlage informieren.

Treffsichrheit im Luftgewehrkeller. (Bild: Christoph Heer)

Treffsichrheit im Luftgewehrkeller. (Bild: Christoph Heer)

Zuerst das Interview, dann das Topresultat

Während eine äusserst talentierte und junge Luftgewehrschützin, mal für mal mitten in die 10 trifft, lässt sie sich von den Gesprächen hinter ihr nicht ablenken. Auch hier gilt: Probieren geht über studieren. Zeitgleich macht sich im 300 Meter Stand der 15-jährige Marvin Meijerink bereit. Gekonnt spitzt er seine Munition in das Magazin und ist gewillt, unserer Zeitung, nur kurz vor seinem Einsatz, einige Fragen zu beantworten.

Marvin Meijerink15-jährig aus Mattwil(Bild: Christoph Heer)

Marvin Meijerink
15-jährig aus Mattwil
(Bild: Christoph Heer)

«Die Kameradschaft ist einzigartig in der Schützengesellschaft. Unser Sport macht Spass, ist lässig und gut für die innere Ruhe jedes Einzelnen. Ich selber schiesse seit vier Jahren.»

Danach trifft der junge Mann aus Mattwil fast ausnahmslos und punktgenau in die Mitte der Zielscheibe.

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