Grünliberale Oberthurgau streben zweiten Sitz im Kantonsrat an

Mit einer ausgewogenen Liste und der Ambition auf einen Sitzgewinn tritt die GLP Oberthurgau zu den Grossratswahlen vom 15. März 2020 an.

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Hanspeter Heeb (GLP) an der Sitzung des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom 23. Oktober 2019 im Weinfelder Rathaus.

Hanspeter Heeb (GLP) an der Sitzung des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom 23. Oktober 2019 im Weinfelder Rathaus.

(Bild: Reto Martin)

(red) Nebst der Wiederwahl des Romanshorner Schulpräsidenten und Juristen Hanspeter Heeb sollen mit einem Sitzgewinn die GLP-Fraktion im Grossen Rat gestärkt werden. Dort wird sich die GLP weiterhin für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und für einen griffigen Umweltschutz einsetzen. Herausforderungen wie die Bekämpfung des Klimawandels lassen sich nicht gegen die Wirtschaft, sondern nur gemeinsam mit der Wirtschaft lösen.

Neben der Bekämpfung des Klimawandels steht die Förderung der Biodiversität weit oben auf der politischen Agenda der Partei. Auf allen politischen Ebenen gibt es ein grosses Potenzial dem Rückgang der Arten entgegenzuwirken, indem Rahmenbedingungen geschaffen werden, um brachliegende Flächen ökologisch aufzuwerten. Auch in Standort- und Steuerfragen will die GLP Akzente setzen, indem sie sich für eine faire Verteilung der Zentrumslasten einsetzt.

Gleich fünf Kandidierende jünger als 30 Jahre

Die GLP ist überzeugt, dass insbesondere die Anliegen der jungen Generation im politischen Betrieb mehr Gewicht erhalten sollten. Nebst Luthien Leenders und Celina Hug auf aussichtsreichen Listenplätzen sind mit der Kauffrau Lisa Diethelm, dem Studenten Luis Rivero und dem Juristen Stephan gleich fünf Kandidierende jünger als 30 Jahre.

Der Gerichtsschreiber Adrian Krähenmann, der Sozialarbeiter Tobias Gertsch, der Wirtschaftsberater im Bereich Nachhaltigkeit Massimo Calamassi sowie das Geschäftsleitungsmitglied der Berufsschule Rorschach-Rheintal Roger Ammann bringen Erfahrungen aus einem breiten Berufsfeld ein.

Ergänzt wird die Liste mit einer Portion Ingenieurskunst durch die Informatikingenieure Markus Moos und Erwin Brandenberger, der Miteigentümer und technische Leiter eines Klimatechnikunternehmens Markus Höltschi sowie durch Max Latzer, welcher als Ingenieur zur Energieoptimierung industrieller Prozesse einen ganz praktischen Beitrag zur Energieeffizienz leistet. Letzterer vertritt zusammen mit Erwin Hug die Generation 65 plus.