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Grosses Interesse des Kreuzlinger Gewerbes an altem Bahnhof: Die Stadt soll Alternativen anbieten

Für jene Betriebe die bei der Ausschreibung nicht zum Zug kommen, sollen Möglichkeiten auf dem Schiesser-Areal, das ebenfalls der Stadt gehört, geprüft werden. Das fordert die SVP-Fraktion im Gemeinderat in einer schriftlichen Anfrage.
Nicole D'Orazio

Für die künftige Nutzung des Bahnhofs Bernrain haben sich neun Interessenten gemeldet, wie die Stadt Kreuzlingen kürzlich mitgeteilt hat. Mit zweien werden weitere Verhandlungen geführt.

Der Inhalt des Vorstosses

Die SVP-Fraktion des Gemeinderates hat dazu an der Sitzung von letzter Woche eine schriftliche Anfrage eingereicht.

  • Die SVP will vom Stadtrat wissen, aus welchen Branchen die sieben Bewerber, die eine Absage erhalten haben, kommen.
  • Sie möchte auch wissen, wie viele KMU von der Absage betroffen sind.
  • Die Partei fragt, ob zu eruieren sei, wie viele Arbeitsplätze durch die sieben beziehungsweise am Schluss acht Absagen betroffen seien? Wenn ja, um wie viele Arbeitsplätze es sich genau handelt.
  • Die SVP möchte noch wissen, ob die Stadt den Kontakt mit den Bewerbern behält, um diesen allenfalls Alternativen, wie zum Beispiel im Schiesser-Areal, anzubieten? Wenn ja, wie würde das weitere Vorgehen aussehen? Wenn nein: Warum wird diese Gelegenheit nicht genutzt?

Knappe Ressourcen gut nutzen, Chancen ergreifen

Die SVP ist der Meinung, dass angesichts der knappen Ressourcen für das Gewerbe, es jede Möglichkeit zu prüfen gelte, um den Wirtschaftsstandort Kreuzlingen zu fördern, heisst es. Die Stadt solle Interessenten Alternativen anbieten.

Eine Mischnutzung Gewerbe und Kultur

Die Ausschreibung zur Nutzung des alten Bahnhofsgebäudes Bernrain sei eine gute Gelegenheit, mit den Interessenten in Kontakt zu treten und dem Schiesser-Areal allenfalls geeignete Nutzerinnen und Nutzer aus dem Gewerbe zuzuspielen. Die SVP verweist auf die Legislaturziele des Stadtrates für 2015 bis 2019. Ein Leitsatz besagt, dass das Wachstum der Bevölkerung von der Erhöhung der Zahl an Arbeitsplätzen begleitet sein sollte. Zudem lautet ein Ziel: Die Interessen des Gewerbes sollen gebündelt und der Austausch der Wirtschaft mit den Behörden intensiviert werden. Für das Schiesser-Areal gelte die Massnahme, es in eine Mischnutzung für Kultur und Gewerbe zu führen.

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