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Das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen gewinnt Wettbewerb in Valencia

Das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen hat in der Kategorie bis 85 Musizierende den 132. internationalen Musikwettbewerb der Stadt Valencia gewonnen. Es ist der grösste Erfolg der Vereinsgeschichte.
red
Stefan Roth leitet das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen bei seinem Auftritt in der Palau de le Musica in Valencia. (Bild: PD)

Stefan Roth leitet das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen bei seinem Auftritt in der Palau de le Musica in Valencia. (Bild: PD)

Die Entscheidung fiel in Valencia kurz nach Mitternacht. Die Spannung unter den Musikern aus Kreuzlingen war kaum noch auszuhalten. Riesengross dann auch der Jubel, als bekannt gegeben wurde, dass das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen den Sieg in der Kategorie der Orchester bis 85 Musizienden errungen hat und sich somit gegen die fünf spanischen Mitkonkurrenten durchgesetzt hatte. Die Kreuzlinger unter der Leitung von Stefan Roth wurden für ihr Wettspiel von der Jury mit 375,5 von 400 möglichen Punkten belohnt. Sie distanzierten damit die zweitplatzierte Formation aus Alicante um fast 30 Punkte.

Seit Januar hat das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen in den Proben auf die Teilnahme am renommiertesten Blasmusikwettbewerb Europas hingearbeitet. Alle zwischenzeitlichen Konzerte sowie eine weitere Wettbewerbsteilnahme standen stets im Zeichen des Wettbewerbs in Valencia, kurz CIBM 2018.

Tränen in den Augen des Komponisten

Spät wurde es in Valencia nicht nur bis zur Rangverkündigung, schon beim Wettspiel mussten die Musizierenden aus der Schweiz in Geduld üben. Erst mit rund 40 Minuten Verspätung konnte das über-80-köpfige Orchester die Bühne des beeindruckenden Palau de Música von Valencia betreten. Bereits der als Aufwärm- und Einspielstück obligatorische Paso Doble, in Falle der Kreuzlinger der «Hispano-Suiza» von Emilio Esteban Roja de Broma, wurde mit grossem Applaus vom Publikum goutiert. Das darauffolgende Pflichtstück «Un Deber de Amor» wurde vom anwesenden Komponisten Vicente Ortíz Gimeno mit Tränen in den Augen als «so interpretiert, wie ich es komponiert habe» gewürdigt. Die Abschliessende Kür gelang mit «Praise Jerusalem» in einer tief berührenden Emotionalität. Der begeisterte Applaus von Publikum und Fachjury nach der Darbietung fand kaum ein Ende.

Das Orchester während des Wettspiels auf der grossen Bühne in Valencia.

Das Orchester während des Wettspiels auf der grossen Bühne in Valencia.

Das Resultat ist für das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen und für seinen überragenden Dirigenten Stefan Roth der grösste Erfolg in der über 140-jährigen Vereinsgeschichte – und Kreuzlingen ist in der blasmusikverrückten Stadt Valencia seit diesem Freitagabend ein Begriff. Als Siegprämie können die Kreuzlinger 4000 Euro mit nach Hause nehmen. (red)

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