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Glückliche Affeltranger - trotzdem hat der Gemeinderat Pläne für die Zukunft

Mittels Fragebogen konnte die Affeltranger Bevölkerung der Exekutive eine Rückmeldung geben. Nun werden die Resultate in die Legislaturziele eingearbeitet.
Sabrina Bächi
Ursula Klaus, Gemeindepräsident von Affeltrangen, mit einem Fragebogen. (Bild: Mario Testa, 5. Juni 2019)

Ursula Klaus, Gemeindepräsident von Affeltrangen, mit einem Fragebogen. (Bild: Mario Testa, 5. Juni 2019)

Die Affeltranger scheinen ein glückliches und zufriedenes Völklein zu sein – oder ein schreibfaules. Denn auf den Aufruf der Gemeindeleitung, einen Fragebogen auszufüllen, sind nämlich nur positive Rückmeldungen eingegangen. Aber auch nur wenige.

«Wir haben 1200 Fragebogen mit dem Mitteilungsblatt in die Haushalte verschickt», sagt Ursula Klaus, Gemeindepräsidentin von Affeltrangen. Retourniert wurden aber nur 80.

«Wir werten das als gutes Zeichen. Die Bevölkerung fühlt sich anscheinend gut vertreten und ist zufrieden.»

Ziel des Fragebogens war von Anfang an, die Antworten in die Legislaturziele einfliessen zu lassen. Eine echte Chance für die Einwohner, auch als nichtgewählte Exekutivmitglieder, die Gestaltung der Gemeinde zu prägen. «Der Rücklauf liegt im Rahmen. Das habe ich aus Gesprächen mit anderen Gemeindepräsidenten, die ebenfalls schon einmal eine Befragung durchgeführt haben, erfahren», sagt Klaus.

«Ich hätte natürlich gerne mehr Rückmeldungen gehabt.»

Drei wollten ein persönliches Gespräch

Drei der 80 Personen haben sich bei der Gemeindepräsidentin für ein persönliches Gespräch angemeldet. Das sei eine positive Erfahrung gewesen. Aber auch die 80 retournierten Fragebögen weisen einen positiven Gesamteindruck auf. «Es gab keine Ballung bei irgendwelchen Themen, sodass wir sagen müssten: hier besteht ein grundsätzliches Problem, das wir anpacken sollten», sagt Klaus.

Es seien Einzelmeldungen zu gewissen Bereichen, die man jedoch ernst nehme und weiterverfolge. Die nun im Gemeinderat festgesetzten Legislaturziele werden im kommenden Gemeindeblatt und Ende Monat im Internet veröffentlicht. Aufgrund der Rückmeldungen hat der Gemeinderat vier Themenfelder bestimmt, welche nun prioritär diskutiert, behandelt und angegangen werden.

Mehr Informationsveranstaltungen

Dabei geht es um die Grüngutentsorgung, die Jugendförderung, die Verkehrssicherheit und das Wirtschaftswachstum. «Was das im Detail heisst und welche Änderungen angestrebt werden, müssen wir im Gemeinderat noch klären.»

Klaus ist zufrieden mit dem Projekt Fragebogen. «Auch wenn es nur wenige Rückmeldungen waren, uns hat es etwas gebracht, wir konnten die Anregungen in die Legislaturziele einfliessen lassen und werden künftig mehr Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung organisieren.» Das hätten sie bereits länger angedacht, sei nun aber bestätigt worden.

«Wir wollen mit der Bevölkerung im Austausch stehen», sagt sie. «Es gibt so viele Leute in unserer Gemeinde, die gute Ideen haben. Das bereichert unsere Arbeit im Gemeinderat, auch wenn es eine gewisse Offenheit erfordert, die Vorschläge auch anzunehmen.»

Zukunftskonferenz

Der Affeltranger Gemeinderat hat eine Zukunftskonferenz angedacht, bei der die Bürgerinnen und Bürger in die Strategiefindung der Gemeinde miteinbezogen werden sollen. «Es geht um die Frage, wohin wollen wir als Gemeinde», sagt Ursula Klaus. «Wir schauen mal, ob bei der Bevölkerung Interesse dafür besteht.» (sba)

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