Glosse
Räbeblatt: Der Januar-Blues

Der Start ins neue Jahr ist meist motivierend. Doch was danach folgt ist eher der Januar-Blues. Doch, was tun? Immerhin können sich die Weinfelder damit begnügen, dass auch die Frauenfelder keinen Glühweinstand mehr haben.

Satira Bächi
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Sabrina Bächi, Leiterin Ressort Weinfelden, schreibt auch als Satira.

Sabrina Bächi, Leiterin Ressort Weinfelden, schreibt auch als Satira.

Bild: Andrea Stalder

Der Januar startet stets verheissungsvoll. Doch das Judihui flacht schnell ab. Ein Beispiel: An den Wochenenden ist in der ganzen Region tote Hose. Fast keine Veranstaltungen, die stattfinden und über die man berichten könnte.

Und das Schlimmste: Jetzt haben wir nicht einmal mehr einen Glühweinstand auf dem Marktplatz, wo wir den Januar-Blues ertränken könnten.

Immerhin: Auch die Frauenfelder sind nicht besser dran. Sie haben diesen Januar weder Glühwein noch Bechtelis. Fairerweise muss man sagen, dass auch die Märstetter keinen Hiläri haben, obwohl das dort sowieso nur die männliche Hälfte der Bevölkerung stören dürfte.

Ich jedenfalls bin fast versucht zu sagen, dass ich mich dieses Jahr mal auf die Fasnacht mit Guggenmusik und lustigen Verkleidungen freue – sofern die denn stattfindet.

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