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Glibber in der Steinacher Bucht

Im Wasser treibt ein riesiger Algenteppich. Zu tun hat das mit den hohen Temperaturen, Luftblasen und Wind.
Markus Schoch
Vor dem Gredhaus ist der See voll mit grünen Fetzen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Vor dem Gredhaus ist der See voll mit grünen Fetzen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der Anblick ist kein schöner. Derzeit schwimmen in der Steinacher Bucht glibbrige Fetzen und bedecken grosse Teile der Wasserfläche. Das Phänomen kann jedes Jahr beobachtet werden. Die Gemeinde sieht deshalb keinen Handlungsbedarf. Zumal sich auch nichts machen lässt.

Blasen bleiben hängen

Doch wie entsteht dieser Algenteppich, der auch unter dem Namen «Krötenhaut» bekannt ist? Die Erklärung weiss die Biologin Margie D. Koster von der Abteilung Gewässerqualität und –nutzung im kantonalen Amt für Umwelt. Die Frage bekommt sie jedes Jahr gestellt, meist von Weiherbesitzern. Ihre Antwort: Es handle sich um Algen, meistens Blaualgen (auch Cyanobakterien), die sich schnell am Boden entwickeln bei höheren Wassertemperaturen, die jetzt gemessen werden können. In ihrem Stoffwechsel entstehen Sauerstoff und Kohlendioxid, die als Gasblasen an die Wasseroberfläche steigen. «Wenn die Algenschicht dicker wird, verfangen sich diese Blasen darin und können nicht mehr entweichen», sagt Koster. Folge: Der Zellverband bekommt Auftrieb und löst sich vom Seegrund.

Verschwinden nach einigen Tagen

«Meistens werden diese Plaques von uns wahrgenommen, wenn sie vom Wind ans Ufer getrieben werden, wo sie nach einigen Tagen verschwinden», sagt Koster.

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