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Glanzresultat für den neuen höchsten Kreuzlinger

CVP-Mann Elmar Raschle hat 36 von 38 Stimmen bei der Wahl zum neuen Gemeinderatspräsidenten von Kreuzlingen erhalten.
Nicole D'Orazio
Der neue Gemeinderatspräsident Elmar Raschle fängt die zwei Gänse Hans und Gertrud im Rathaussaal ein. (Bild: Reto Martin)

Der neue Gemeinderatspräsident Elmar Raschle fängt die zwei Gänse Hans und Gertrud im Rathaussaal ein. (Bild: Reto Martin)

Kaum hat er seine Wahl zum neuen höchsten Kreuzlinger angenommen, muss Elmar Raschle (CVP) zwei Gänse einfangen. Sein Gemeinderatskollege Christian Forster hat bei dessen traditionellen Einlage für den neuen Präsidenten des Gemeinderates Kreuzlingen zwei Gänse aus dem Tierpark ins Rathaus bringen lassen. Denn Raschle präsidiert den Verein Tierpark. Also muss er auch im Ratssaal beweisen, dass er mit Tieren umgehen kann. Die zwei gefiederten Protagonisten, Hans und Gertrud, quittieren die kleine Aufregung mit Geschnatter und einem Häufchen, ehe sie wieder in ihre Transportboxen dürfen.

Thomas Dufner, CVP-Fraktionspräsident, schenkt dem neuen Präsidenten ein kleines Megafon, falls er sich im Rat einmal Gehör verschaffen muss, da er ein Mann der leisen, aber wohl überlegten Worten sei. «Wir freuen uns, einen so fähigen Mann stellen zu dürfen», sagt Dufner.

Raschle erzielt bei der Wahl ein Glanzresultat. Er erhält 36 Stimmen von 38 anwesenden Gemeinderäten. Damit löst er Daniel Moos als Präsident ab. Neue Vizepräsidentin ist Judith Ricklin von der SVP. Auch sie erhält 36 Stimmen. Das Büro besetzen André Troll (FDP/EVP, 37 Stimmen), Osman Dogru (SP, 36) und neu Daniel Moos (Freie Liste, 37).

In seiner Antrittsrede mahnt Raschle den Stadtrat, mit allen Ressourcen haushälterisch umzugehen. Auch mit dem noch verfügbaren Land. Über die Schlosswiese müsse man demnächst sprechen. Denn sie sei eine sehr teure Blumenwiese, sagt er.

Nicht alle finden die Digitalisierung gut

Als weiteres Traktandum berät der Gemeinderat über das Entschädigungsreglement. Für die Nutzung der mobilen Geräte für die digitalisierten Unterlagen erhält jedes Mitglied neu jährlich 100 Franken als Entschädigung. Nicht alle sind von der Digitalisierung begeistert. Dennoch wird der Änderung mit 34 Ja-Stimmen bei einer Ablehnung und drei Enthaltungen zugestimmt.

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