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Badibesucher kommen mit Key-Card-Abo nicht ins Arboner Strandbad

Wer im Schwimmbad ein Key-Card-Abo löst, kann damit nicht ins Strandbad gehen, da kein Lesegerät vorhanden ist. Laut Stadt würde sich eine Anschaffung aus Kostengründen ohnehin nicht lohnen.
Valentina Thurnherr
Das Strandbad in Arbon bietet meist eine entspannte Atmosphäre. (Bild: Andrea Stalder)

Das Strandbad in Arbon bietet meist eine entspannte Atmosphäre. (Bild: Andrea Stalder)

Die Hitzewelle der vergangenen Wochen lockte Massen in die örtlichen Badis. So auch Alexander Burkart und seine Frau, die sich im Schwimmbad Arbon eine Abkühlung verschaffen wollten. «Wir fanden aber leider keinen freien Parkplatz. Wir entschieden uns stattdessen ins Strandbad zu gehen.» Dort kam Burkart mit seinem Saison-Abo problemlos rein, seiner Frau wurde allerdings mitgeteilt, dass für ihre Key-Card kein entsprechendes Lesegerät vorhanden sei. «Sie musste dann den Eintritt von 8 Franken bezahlen.» Sie seien aufgrund der Preisliste davon ausgegangen, dass das Key-Card-Abo auch für das Strandbad gelte. Auch der verhältnismässig hohe Preis überraschte sie. «Andere Freibäder mit ähnlichen Infrastrukturen verlangen nur halb so viel für die Eintritte», sagt Burkart.

Betroffene können sich bei der Stadt melden

«Wir hatten bisher sehr wenige Fälle, bei denen sich jemand wegen der Key-Card beschwert hat», sagt Alexander Stojkovic, Bereichsleiter Freizeit, Sport und Liegenschaften. Im Normalfall werden die Leute an der Kasse gefragt, ob sie auch das Strandbad nutzen wollen, wenn das so sei, würde ein Abo in Papierform verkauft und keine Key-Card. Wegen solcher Einzelfälle teures Equipment zu installieren, das schätzungsweise bis zu 15000 Franken kosten würde, lohne sich nicht. «Betroffene können sich aber bei mir melden und allenfalls die Key-Card gegen ein herkömmliches 10er-Abo auf Papier austauschen, oder der Eintritt wird rückvergütet.»

Dass das Strandbad einen vergleichsweise hohen Eintrittspreis hat, begründet Stojkovic damit, dass die Tickets für beide Badis gelten. Zahlt ein Besucher also den Eintritt ins Strandbad und entscheidet nach ein paar Stunden, dass er noch ins Schwimmbad möchte, muss er dort nicht nochmals bezahlen, sondern kann mit dem bereits gekauften Billett hinein.

Burkart, der beide Schwimmbäder regelmässig nutzt, ist der Meinung, die Preise sollten verständlicher kommuniziert werden. «Sie könnten zum Beispiel auf der Preisliste, die im Internet einsehbar ist ,bereits erwähnen, dass die Key-Card für das Strandbad nicht genutzt werden kann.» Damit könne man solche Missverständnisse ohne grossen Aufwand verhindern. «Ein grosser Vorteil beim Strandbad ist aber, dass man keine Parkgebühren bezahlen muss.»

Plakat und Postkarten

Vor 90 Jahren ist mit dem Bau des Strandbades begonnen worden. Erstellt worden ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vor allem in Fronarbeit. Als Erinnerung daran hat die Stadt diesen Sommer eine Reihe historischer Plakate neu aufgezogen und vor Ort aufgehängt. Eines dieser Poster bietet der Bademeister seit kurzem auch zum Verkauf an. Zudem sind zwei Sujets in Kleinformat als Postkarte erhältlich. Es gebe durchaus eine gewisse Nachfrage, heisst es bei der Stadt auf Anfrage. (mso)

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