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Arbon: Die Stadt stellt für Privatpartys am See neue Regeln auf

Der Stadtrat sagt Lärm und Littering auf der Ufschütti den Kampf an. Er erlässt neue Spielregeln und schickt Kontrolleure los. Im letzten Jahr ging die Behörde beim Jakob-Züllig-Park nach dem gleichen Muster vor.
Markus Schoch
Die Ufschütti am See ist ein beliebter Ort bei Jung und Alt. (Bild: Max Eichenberger)

Die Ufschütti am See ist ein beliebter Ort bei Jung und Alt. (Bild: Max Eichenberger)

Das Zauberwort heisst Arealordnung. Gemeint ist damit ein Bündel von Massnahmen, die dafür sorgen sollen, dass die Ufschütti beim Seeparksaal «wieder ein Ort zum Geniessen für alle» wird, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt.

Heute sei das nicht so. Vor allem am Wochenende werde das Mass des Erträglichen überschritten. «Es wird gefeiert, Musik gehört, gegessen und getrunken.» Damit verbunden sind aus Sicht der Stadt zwei Probleme. Zum einen würden nicht alle den Abfall entsorgen, sondern einfach liegen lassen. Am nächsten Morgen aufräumen müssen dann die Mitarbeiter des Werkhofs. Die Kosten dafür belaufen sich jährlich auf rund 10000 Franken. Zum anderen ist der Lärmpegel zuweilen hoch.

Reklamationen wegen Ruhestörung

Bei der Verwaltung würden immer wieder Reklamationen wegen Ruhestörung eingehen, weil gewisse Besucher am See ihre Musikanlage rücksichtslos weit aufdrehen würden, heisst es in der Mitteilung weiter. Gemeldet hätten sich Anwohner aus dem Gebiet Werftstrasse, Seemoosstrasse und Kleine Zelg, sagt Peter Wenk, der Leiter der Abteilung Einwohner und Sicherheit. «Die Luftlinie zu einigen Häusern dort beträgt nicht einmal 300 Meter.»

Je nach Windverhältnissen hätten sich auch schon Gäste des Campingplatzes, des Strandbad-Restaurants und des Schwimmbads über laute Musik beschwert.

Securitas setzt die neuen Regeln durch

Ab sofort toleriert die Stadt das alles nicht mehr. Wer Abfall produziert, muss ihn nach Hause nehmen. Musik darf nur noch in vertretbarer Lautstärke gehört werden – ausser die betreffende Person verfügt über eine spezielle Bewilligung der Stadtverwaltung.

Die Securitas wird die neuen Spielregeln durchsetzen. Eine zusätzliche Zwei-Mann-Patrouille soll im ersten Monat nach der Einführung der Arealordnung die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen, und zwar in schönen und warmen Nächten jeweils freitags und samstags von 20 Uhr bis zum Tagesanbruch. Die Kosten dafür betragen maximal 3000 Franken.

Wer sich nicht an die Regeln oder an die Weisungen hält, kann von der Securitas oder der Polizei weggewiesen werden. Möglich sind auch Ordnungsbussen oder Verzeigungen.

Auch am See gilt die Nachtruhe

Die Stadt ruft in Erinnerung, dass die Nachtruhe auch am See ab 22 Uhr gilt, in den Monaten Juni, Juli und August ab 23 Uhr. Auf dem Areal ist Fahrverbot, Motorfahrzeuge sind ausserhalb des Geländes abzustellen.

«Hunde müssen so gehalten werden, dass weder Mensch noch andere Tiere belästigt oder gar gefährdet werden», schreibt die Stadt. Eine Leinenpflicht werde nicht eingeführt.

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