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Gemeinsame Leitung und neue Einrichtungen: Hirslanden baut medizinisches Angebot in der Ostschweiz aus

Die Privatklinikgruppe Hirslanden will ihr medizinisches Angebot in der Ostschweiz ausbauen. Dabei soll die Klinik Stephanshorn zu einem stationären und ambulanten Campus werden. Zudem werden die Kliniken Heiden und Stephanshorn unter eine gemeinsame Direktion gestellt.
Tim Naef
«Nach dem erfolgreichen Turnaround der Klinik Am Rosenberg ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen, die beiden Ostschweizer Hirslanden-Kliniken unter eine gemeinsame Führung zu stellen», sagt Stephan Pahls, COO der Privatklinikgruppe Hirslanden. (Bild: Michel Canonica)

«Nach dem erfolgreichen Turnaround der Klinik Am Rosenberg ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen, die beiden Ostschweizer Hirslanden-Kliniken unter eine gemeinsame Führung zu stellen», sagt Stephan Pahls, COO der Privatklinikgruppe Hirslanden. (Bild: Michel Canonica)

«Die Hirslanden Klinik Am Rosenberg in Heiden hat den Turnaround geschafft», schreibt die Privatklinikgruppe Hirslanden in einer Medienmitteilung. Mit der einheitlichen Leitung der beiden Kliniken werde in der Ostschweiz der koordinierte Ausbau der Hirslanden-Versorgungsregion gestärkt. Die Leitung übernimmt dabei Andra Rütsche, die bis anhin Direktorin der Klinik Stephanshorn war.

«Umfassendes Versorgungsnetz in der Ostschweiz»

«Nach dem erfolgreichen Turnaround der Klinik Am Rosenberg ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen, die beiden Ostschweizer Hirslanden-Kliniken unter eine gemeinsame Führung zu stellen», sagt Stephan Pahls, COO der Privatklinikgruppe Hirslanden. Rütsche ergänzt: «Für Patienten entsteht in der Ostschweiz ein umfassendes, integriertes Versorgungsnetz, das im ambulanten und stationären Bereich sowohl Grundversorgungsleistungen als auch Behandlungen in spezialisierten Fachgebieten abdeckt.»

Bereits Teil der Ostschweizer Hirslanden-Versorgungsregion ist das Ärztehaus Schuppis St.Gallen in der Nähe der Klinik Stephanshorn. Dieses werde im Frühjahr 2020 um ein Zentrum für ambulante Chirurgie erweitert, heisst es im Communiqué der Spitalgruppe weiter. Damit würde die Gruppe der fortschreitenden Verschiebung der Leistungserbringung vom stationären in den ambulanten Bereich und der medizinischen Entwicklung gerecht werden.

Strahlentherapie für Krebspatienten

Ein nächster Ausbauschritt in St. Gallen werde zudem die Eröffnung einer ambulanten Strahlentherapie für Krebspatienten im Neudorf-Center im Jahr 2021 sein. «Dadurch entwickelt sich um die Klinik Stephanshorn herum ein medizinischer Campus mit einem breiten Angebot an ambulanten und stationären Leistungen, welche den Patienten mit kurzen Wegen zur Verfügung steht», schreibt die Privatklinikgruppe Hirslanden in der Mitteilung. Zudem stehe Hirslanden möglichen Kooperationen mit anderen Leistungserbringern offen gegenüber.

Weitere Personalwechsel

Nebst der Berufung von Andrea Rütsche zur Leiterin der beiden Kliniken, gibt die Hirsladen Gruppe noch weitere Personalwechsel bekannt: Sacha Geier, aktuell Direktorin der Hirslanden Klinik Am Rosenberg, wechselt per 1. November an die Klinik Hirslanden in Zürich, an welcher sie die Leitung des Medizinischen Systems übernehmen wird. Mägi Frei, aktuell für die Pflege, Hotellerie & Services der Klinik Am Rosenberg verantwortlich, wird ab 1. November die Standortleitung der Klinik Am Rosenberg übernehmen und direkt an Andrea Rütsche berichten.

Die Privatklinikgruppe Hirslanden in Zahlen

(tn) Die Privatklinikgruppe Hirslanden umfasst insgesamt 18 Kliniken in elf Kantonen, viele davon mit einem ambulanten Chirurgiezentrum und einer Notfallstation. Sie betreibt zudem drei ambulante Praxiszentren, zwei ambulante Operationszentren, 17 Radiologie- und 5 Radiotherapieinstitute. Die Gruppe zählt 2303 Belegärzte sowie 10442 Mitarbeitende, davon 510 angestellte Ärzte.

Hirslanden weist im Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 1778 Millionen Franken aus. «Ende März wurden in der Gruppe 106851 Patienten an 479'631 Pflegetagen stationär behandelt. Der Patientenmix setzt sich aus 48.7% grundversicherten Patienten, 29.5% halbprivat und 21.8% privat Versicherten zusammen», schreibt die Klinikgruppe.

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