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Gemeindeversammlung von Zihlschlacht-Sitterdorf verabschiedet Gemeinderat Thomas Friederich

Die Gemeindeversammlung von Zihlschlacht-Sitterdorf genehmigte die Rechnung 2017. Der zurücktretende Gemeinderat Thomas Friederich durfte sich über eine herzliche Verabschiedung freuen.
Georg Stelzner
Gemeindepräsidentin Heidi Grau überreicht Thomas Friederich am Ende der Gemeindeversammlung ein Geschenk. (Bild: Georg Stelzner)

Gemeindepräsidentin Heidi Grau überreicht Thomas Friederich am Ende der Gemeindeversammlung ein Geschenk. (Bild: Georg Stelzner)

Es war in der Chronologie zwar das letzte Traktandum, emotional aber sicher das bewegendste. An der von 67 Stimmberechtigten (Beteiligung: 4,2 Prozent) besuchten Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle von Sitterdorf verabschiedete Gemeindepräsidentin Heidi Grau am Mittwochabend Gemeinderat Thomas Friederich. Er war 2007 in die Exekutivbehörde gewählt worden und hatte zunächst während vier Jahren das Ressort Kultur, Sport und Freizeit betreut, bevor er die Verantwortung für das Sozialwesen übernahm.

Ein ganzer Strauss an Komplimenten

Die Gemeindepräsidentin lobte die ruhige, besonnene Art des zurücktretenden Kollegen sowie dessen Umsicht und klare Haltung. «Thomas Friederich hat seine Aufgabe mit Bravour gemeistert. Er hat nie etwas unversucht gelassen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen», stellte Heidi Grau anerkennend fest. Der Geehrte bezeichnete seine politische Tätigkeit als interessante Zeit und grosse Lebensschule. «Ich blicke auf diese elf Jahre gerne zurück, verliere jetzt aber gute Kollegen», sagte Friederich, der seine Funktion noch bis Ende Juli ausüben wird.

Höhere Steuererträge polieren die Bilanz auf

Das einzige Sachgeschäft der Versammlung, die Jahresrechnung der politischen Gemeinde, warf aufgrund des erfreulichen Ergebnisses keine hohen Wellen. Statt des budgetierten Verlusts von 238'040 Franken resultierte ein Gewinn von 112'059 Franken. Heidi Grau verwies auf die wichtigsten Abweichungen vom Budget und nannte in diesem Zusammenhang die höheren Erträge bei den Steuern natürlicher und juristischer Personen sowie bei den Grundstückgewinnsteuern.

Im Vergleich zum Jahr 2016 sei der Steuerertrag um 13,66 Prozent angestiegen. «Ich warne aber vor Begehrlichkeiten, denn dieser Trend wird nicht anhalten», betonte die Gemeindepräsidentin, die auch zu bedenken gab, dass der Aufwand für die Gesetzliche wirtschaftliche Hilfe eine Rekordmarke erreicht habe. Dank glücklicher Umstände sei es gelungen, das Budget einzuhalten. Die Abschreibungen – insgesamt rund 484'000 Franken – konnten weitgehend im Rahmen des Budgets getätigt werden.

Verschuldung hält sich in vertretbaren Grenzen

Einige Finanzkennzahlen seien etwas schlechter ausgefallen als 2016, räumte die Gemeindepräsidentin ein, doch sei dies auf die hohen Investitionen für die heutige Verwaltungsliegenschaft an der Bernhauserstrasse zurückzuführen. Die Nettoschuld pro Einwohner habe zugenommen, die Verschuldung der Gemeinde bewege sich aber weiter im mittleren Bereich. Sehr gut steht Zihlschlacht-Sitterdorf laut Heidi Grau hingegen beim Steuerertrag zu 100 Prozent pro Einwohner da, nämlich deutlich über dem kantonalen Durchschnittswert.

Den Antrag des Gemeinderates, den Ertragsüberschuss dem Eigenkapital zuzuweisen, billigte die Gemeindeversammlung diskussionslos. Das Eigenkapital erhöht sich somit geringfügig auf 5,784 Mio. Franken. Als frei verfügbar bezeichnete Heidi Grau rund 2 Mio. Franken.

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