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In Weinfelden wollen fünf Gemeinderäte weiter wirken

Walter Strupler tritt nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen der Exekutive an. Alle anderen bisherigen Gemeinderäte stellen sich zur Wahl. Dass sie künftig einer Stadt regieren, spielt für sie keine Rolle.
Mario Testa
Der Weinfelder Gemeinderat mit Ursi Senn-Bieri, Veronica Bieler-Hotz, Thomas Bornhauser, Walter Strupler, Präsident Max Vögeli, Gemeindeschreiber Reto Marty, Valentin Hasler und Hans Eschenmoser. (Bild: Mario Testa (September 2017))

Der Weinfelder Gemeinderat mit Ursi Senn-Bieri, Veronica Bieler-Hotz, Thomas Bornhauser, Walter Strupler, Präsident Max Vögeli, Gemeindeschreiber Reto Marty, Valentin Hasler und Hans Eschenmoser. (Bild: Mario Testa (September 2017))

Am 10. Februar entscheidet die Weinfelder Stimmbevölkerung über die Zusammensetzung des künftigen Stadtrats. Ausser Walter Strupler (SVP) treten alle bisherigen wieder zur Wahl an, auch Präsident Max Vögeli. Um den frei werdenden Sitz bewirbt sich Struplers Parteikollege Daniel Engeli.

Somit stehen für sieben Stadtratssitze inklusive Präsidiums sieben Kandidierende zur Verfügung. Wenn nicht noch kurzfristig ein Sprengkandidat auftaucht, gibt es keine Kampfwahl und die Exekutive kann im weitgehend unveränderten Team weiter regieren. An ihrer ersten Sitzung als Stadtrat werden die Ressorts vergeben.

Parteizugehörigkeit ist spürbar aber Nebensache

Thomas Bornhauser

Thomas Bornhauser

Laut dem mit zwölf Jahren dienstältesten wieder antretenden Gemeinderat Thomas Bornhauser (FDP) basiert die Arbeit in der Exekutive auf einer guten, kollegialen Zusammenarbeit: «In der Diskussion wird durchaus hart um ein Anliegen gekämpft. Ist es aber entschieden, tritt der Gemeinderat geschlossen auf.» In seinem Ressort Hochbau seien die meisten der gesetzten Ziele in der ablaufenden Legislatur erreicht worden. «Manchmal hat es etwas länger gedauert, als gewünscht. Wichtige anstehende Aufgaben sind die Sanierung der Sporthalle Güttingersreuti, die Überarbeitung des Energierichtplanes und das Erreichen des Energiestadt Gold-Labels.»

Valentin Hasler

Valentin Hasler

Mit fast zehn Jahren am zweitlängsten wirkt der jüngste im Bunde, Valentin Hasler (CVP), im Weinfelder Gemeinderat mit. Auch er schätzt die Diskussionskultur im Gremium und sagt: «Wir finden immer einen Kompromiss – spätestens beim Glas Weinfelder Wein im Restaurant.» Parteizugehörigkeiten spielten eine eher untergeordnete Rolle. «Jedoch lässt sich jeder Gemeinderat oder jede Gemeinderätin klar nach rechts, mitte oder links einteilen.» Ziele für ihn seien in den kommenden Jahren das Gütti Konzept 2020 und der Weinweg.

Freude an der Mitarbeit

Hans Eschenmoser

Hans Eschenmoser

Hans Eschenmoser (SVP) ist seit neun Jahren im Rat. «Es ist befriedigend, ja es macht Freude, in der Exekutive in Weinfelden mitzuarbeiten. Das Zusammenspiel mit Parlament, Verwaltung und meinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat ist sehr gut und bringt uns weiter», sagt er. «Ich bin mit der Zielumsetzung in meinem Ressort zufrieden. Das Thema Orts- oder neu Stadtbus verzögert sich jedoch, weil eine weitere Kommission eingesetzt worden ist.»

Ursi Senn-Bieri

Ursi Senn-Bieri

Seit jeweils zwei Legislaturen im Weinfelder Gemeinderat mit dabei sind die beiden Frauen. Ursi Senn-Bieri (SP) spornen die gesellschaftlichen Herausforderungen an, weiterhin an tragfähige Lösungen mitzuarbeiten. «Das Ressort Gesellschaft und Gesundheit ist mir zur Herzensangelegenheit geworden. Es bietet die Möglichkeit, auf die Bedürfnisse der Bevölkerung von Weinfelden einzugehen, Bewährtes zu erhalten und Neues zu gestalten», sagt sie. Mit dem Erreichten ist sie sehr zufrieden. «Mit der Anlaufstelle für Altersfragen konnte eine wichtige Massnahme des Alterskonzeptes umgesetzt werden.» Gelungen seien die Aktion Gesunde Gemeinde sowie die Kulturenfeste.

Sozialhilfe vermeiden als oberstes Ziel

Veronica Bieler-Hotz

Veronica Bieler-Hotz

Veronica Bieler-Hotz (CVP) sieht sich nach acht Jahren im Amt gut eingearbeitet und vernetzt. Sie schätze die Zusammenarbeit im Gremium und mit den Vertretern der einzelnen Ämter. «Ziele in der kommenden Legislatur sind für mich einerseits eine gute Beratung, damit Sozialhilfe vermieden werden kann. Andererseits eine gute Betreuung der Sozialhilfebezüger, damit sie möglichst bald möglichst in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden können», sagt sie. Mit der Erfüllung der Legislaturziele sei sie zufrieden. «Die Schaffung von temporären Arbeitseinsätzen könnte jedoch noch ausgebaut werden. Zudem hat die Zusammenarbeit mit der KESB Verbesserungspotenzial», sagt Bieler-Hotz.

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