Gemeindepräsidium Kesswil: Katja Nobs gegen Daniel Fuchs

Die Einheimische Katja Nobs und der Altnauer Daniel Fuchs wollen in die Fussstapfen von Gemeindepräsident Kurt Henauer treten. Die Wahl ist am 25. November.

Markus Schoch
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Katja Nobs. (Bild: PD)

Katja Nobs. (Bild: PD)

Nobs wohnt seit 1994 im Dorf und sitzt seit 2015 im Gemeinderat, nachdem sie sich zuvor in diversen Vereinsvorständen engagiert hat. Die Arbeit in der Behörde gefalle ihr sehr gut, sagt sie. Es reize sie, noch mehr Verantwortung zu übernehmen.

Sie sei sich bewusst, dass der Schritt ein grosser sei. Aber kein zu grosser. «Es gibt sicher Dinge, wo ich zumindest am Anfang Hilfe brauche.» Sorgen macht sich die Parteilose deswegen nicht. Ihre Erfahrung im Amt: «Man bekommt diese Hilfe, wenn man sie braucht.» Im Fall der Wahl würde die 44-Jährige ihr 30-Prozent-Pensum bei der Spitex aufgeben. «Ich könnte mich so 100 Prozent auf die neue Aufgabe einlassen.»

25 Jahre im Ausland

Daniel Fuchs. (Bild: PD)

Daniel Fuchs. (Bild: PD)

Daniel Fuchs hat fast die Hälfte seines Lebens im Ausland verbracht. Der Betriebswirtschafts-Professor und Experte im Bereich Hotel/Tourismus war zehn Jahre in den USA, wo er am Schluss Vizepräsident einer internationalen Hotelgruppe war. Und er verbrachte 15 Jahre in Thailand, wo er unter anderem eine Hotelgruppe gründete sowie Unternehmen beriet. Seit viereinhalb Jahren ist der 57-Jährige wieder in der Schweiz. Hier doziert er an Universitäten und betreut diverse Projekte.

Für die Kandidatur als Gemeindepräsident gebe es mehrere Gründe: Zum einen gefalle ihm Kesswil. Zum anderen sei das Amt mit vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen verbunden. Komme hinzu, dass er sich mit dem Teilzeit-Pensum auf seine Tätigkeit als Dozent beschränken könnte und weniger reisen müsste. Fuchs ist parteilos und bezeichnet sich als «eher konservativ».

KESSWIL: Nach acht Jahren ist Schluss

Gemeindepräsident Kurt Henauer stellt sich nicht nochmals zur Wahl. Der 59-Jährige gibt Ende Mai des nächsten Jahres sein Amt ab und konzentriert sich auf seinen Landwirtschaftsbetrieb.
Markus Schoch