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Gemeindeleiterin von Katholisch Ermatingen nutzt eine neue Chance – auch wegen Unsicherheiten bezüglich des Pastoralraumes mit Kreuzlingen

Per 1. August wechselt die Gemeindeleiterin Anne Zorell Gross von Ermatingen in die Katholische Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach-Uttwil. Sie erklärt, was sie dazu bewogen hat.
Martina Eggenberger Lenz
Anne Zorell Gross, Gemeindeleiterin der katholischen Pfarrei Ermatingen. Ab August arbeitet sie in Romanshorn. (Bild: PD)

Anne Zorell Gross, Gemeindeleiterin der katholischen Pfarrei Ermatingen. Ab August arbeitet sie in Romanshorn. (Bild: PD)

Frau Zorell, Sie verlassen Ermatingen und übernehmen im Sommer die Leitung der katholischen Pfarrei in Romanshorn. Weshalb orientieren Sie sich mit 58 Jahren noch einmal neu?

Die katholische Pfarrei Romanshorn hat ein Team und einen Pfarreirat. Die strategische und pastorale Ausrichtung kann gemeinsam angegangen werden, Mitglieder eines Teams bringen Ideen und Inhalte und sind auch ein Korrektiv. Die pastorale Arbeit selber ruht auf mehreren Schultern. Das spricht mich an, und auf das freue ich mich.

Haben Sie schon länger mit dem Gedanken eines Wechsels der Pfarrei gespielt?

Ich habe nicht aktiv nach einer neuen Stelle gesucht, natürlich die Augen offen gehalten. Vielleicht hätten sich auch noch ganz andere Möglichkeiten aufgetan, eventuell sogar ausserhalb der Kirche.

In Romanshorn besteht die Chance zur Gründung eines grossen Pastoralraumes Oberthurgau. Dieses Thema war in Ermatingen, beziehungsweise mit Kreuzlingen, schwierig. War das mit ein Grund für Ihren Entscheid, zu gehen?

Die Grösse der Pastoralräume sind vom Bistum her gesetzt. Dass Ermatingen einen Pastoralraum mit Kreuzlingen bilden soll, war schon bei, beziehungsweise vor meinem Stellenantritt vor fast neun Jahren bekannt. Verschiedene Umstände haben uns aber daran gehindert, mit der Bildung des Pastoralraums zu starten. Diese Umstände und die Unsicherheit, wer mein Vorgesetzter wird und wie das dann gehandhabt wird, haben dazu beigetragen, die Chance in Romanshorn zu nutzen.

Per wann treten Sie die neue Stelle an? Beziehungsweise hat Ermatingen die Chance, rechtzeitig eine neue Person einzustellen?

Die Präsidentin der Vorsteherschaft hatte bereits ein Gespräch mit der Bistumsregionalleitung. Diese hat signalisiert, dass Ermatingen gute Chancen hat, ohne eine lange Vakanzzeit einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu finden.

Sie kamen von Altnau nach Ermatingen. Jetzt zieht es Sie nach Romanshorn. Gefällt Ihnen der Obersee besser als der Untersee?

Ich kam von Güttingen nach Ermatingen, vom Ober- an den Untersee. Beide Gegenden haben ihren Charme. Hier die Nähe zur Reichenau, zum nächsten Ufer. Am Obersee die Weite.

Was werden Sie nach der Zeit in Ermatingen vermissen?

Nach neun Jahren werde ich natürlich die Menschen vermissen, mit denen ich auf dem Weg war und die mir ans Herz gewachsen sind. Und auch die Groppenfasnacht.

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