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Gemeinde Lengwil investiert in ein neues Trottoir

Im Weiler Wilen bei Illighausen verbessert sich die Situation für den Langsamverkehr. Die Gemeindeversammlung stimmte nach kontroverser Diskussion einem entsprechenden Baukredit zu.
Judith Schuck
Gemeindepräsident Ciril Schmidiger führt durch die Versammlung. (Bild: Judith Schuck)

Gemeindepräsident Ciril Schmidiger führt durch die Versammlung. (Bild: Judith Schuck)

An der Gemeindeversammlung im Mehrzwecksaal Illighausen stellte Gemeindepräsident Ciril Schmidiger Kreditbegehren für Bauprojekte sowie das Budget 2019 vor. Die Anwesenden winkten fast alle Anträge ohne Gegenstimmen durch; nur am Trottoir-Neubau an der Wilenstrasse schieden sich die Geister. Nachdem bereits 2013 ein Gehweg von Illighausen bis zum Ortseingang von Wilen gebaut wurde, möchte der Gemeinderat dieses Projekt weiterführen bis zur Kreuzung in Wilen.

«Die Erschliessung ist für Fussgänger noch nicht optimal gelöst», fand Gemeinderat Adrian Tobler. Schüler aus Wilen müssten einen Schleichweg teils über Privatgrundstücke benutzen. Zudem führe der motorisierte Verkehr häufig mit hoher Geschwindigkeit durch die Strasse. Für die Realisierung des Trottoirs muss die Fahrbahn an einer Stelle verengt werden, was den Effekt hat, dass die Autofahrer ihre Geschwindigkeit drosseln müssen.

«Der Gemeinderat will eine Verbesserung erreichen und mehr Sicherheit für Fussgänger schaffen»,

betont Tobler. Das Kreditbegehren für das Vorhaben beträgt 185000 Franken. Im Zuge der Bauarbeiten könne zudem ein Unterflurcontainer für Wilen errichtet werden. Einwand gab es hier von einer Bewohnerin aus Illighausen, die ein Trottoir für «völlig unnötig» hielt. «Es gibt nicht mal einen Veloweg, zudem ist die Strecke überschaubar und überhaupt nicht gefährlich.» Unterstützung bekam sie von einem Gemeindemitglied, das beanstandete, dass durch die Strassenverengung breite Fahrzeuge wie Postautos oder Traktoren Probleme hätten, aneinander vorbei zu kommen.

Ein Befürworter widersprach beiden Argumenten vehement: «Ich möchte das Projekt unterstützen. Es wäre Blödsinn, das Trottoir nicht weiterzuführen und die Verengung finde ich auch gut.» Mit wenigen Gegenstimmen konnte das Projekt schliesslich durchgewunken werden.

Budget rechnet mit einem Minus

Einstimmigkeit herrschte über Bauvorhaben zur Erneuerung von Wasserleitungen, die künftig alle Leitungen vernetzen und auch in Notsituationen die Versorgung gewährleisten könnten, sowie über die Vernetzung aller Trafostationen für die Stromversorgung, die bis 2027 für das intelligente Messsystem «Smart-Meter» die Basis legt. Den unveränderten Steuerfuss von 57 Prozent sowie ein Budget mit 140000 Franken Aufwandüberschuss genehmigten die Stimmberechtigen ohne Einwände. Tendenziell sähe man ein Bevölkerungswachstum in der Gemeinde, was mehr Steuern einbrächte, so Gemeinderat Ueli Schild. Doch vor allem im Bereich Gesundheit und Soziales kämen schwer berechenbare Mehrkosten auf sie zu.

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