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Gemeinde Altnau will eine eigene Photovoltaikanlage bauen

Die Stimmbürger haben an der Versammlung vom Mittwoch Vorfinanzierungen für das Projekt für erneuerbare Energie und für die Sanierung des Gasthauses Krone bewilligt.
Marion Theler

Es sei ein Gebot der Stunde als Politische Gemeinde eine Vorreiterrolle zu übernehmen und etwas für die Energiestrategie 2050 zu leisten, sagte Gemeinderat Hanspeter Holzer im Hinblick auf die geplante Photovoltaikanlage auf dem Werkhofdach. 100000 Franken des Rechnungsüberschusses 2017 gehen dafür in eine Vorfinanzierung; das ganze Projekt soll 220000 Franken kosten. Ebenso unumstritten war am Mittwochabend an der Gemeindeversammlung die Einlage von zusätzlichen 150000 Franken in den Erneuerungsfonds «Krone»; weitere grosse Tranchen sind hier geplant. Gemeindepräsident Hans Feuz stellt klar: «Mit dem Geld sind wir besser gewappnet. Jedes allfällige Projekt muss aber noch extra von ihnen frei gegeben werden.»

Steuerfuss soll in zwei Jahren sinken

Die 62 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung mit einem Umsatz von rund 8,7 Millionen Franken einstimmig. Sie sagten ebenso ohne Fragen ja zum neuen Hafenreglement, das der Gemeinde mehr Kompetenzen zuweist. Feuz erläuterte die erste Botschaft nach den Grundsätzen des neuen Rechnungslegungsmodells HRM 2, die mit allerhand neuen obligatorischen sowie freiwilligen Zahlen umfangreicher ausfällt und informativer sein soll. Aktuell liegt die Nettoverschuldung in Altnau bei 1176 Franken pro Person. Trotz der vielen, teils kostspieligen Projekte sei man aber auf gutem Weg in Richtung Entschuldung. Wenn man den Steuerfuss 2019 nochmals bei 62 Prozent belasse, spüle das etwas Reserven auf das Konto. Ab 2020 soll der Steuerfuss dann laut Feuz auf 58 Prozent hinunter. 2021 würde dann die Sanierung der «Krone» ein grosses Loch in die Kasse reissen, erläuterte der Gemeindepräsident seine Tabelle zum Steuerausblick.

Kanton braucht länger für Vorprüfung

Das vor zehn Tagen an der Orientierungsversammlung geäusserte Ziel, den neuen Zonenplan und das Baureglement im November zur Abstimmung vorzulegen, sei «vernichtet», sagte der Gemeindepräsident weiter. Er habe vor zwei Tagen vom Kanton erfahren, dass die Bearbeitung noch länger dauern werde.

Die Schule braucht mehr Platz

Die Schulrechnung schloss 182000 Franken besser ab als budgetiert. Die vorgeschlagenen Einlagen in diverse Spezialfinanzierungen wurden fraglos genehmigt. Zu den 40000 Franken, die in die Spezialfinanzierung Schulraumerweiterung fliessen, meinte Schulpräsident Harry Lüthi, dass es ab Schuljahr 2019/20 in der Primarschule für vier bis fünf Jahre sicher mehr Räumlichkeiten brauche. Ob sich eine grosse Bauinvestition lohne, wisse man aber noch nicht. (mth)

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