Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Geheime Einigung mit der Kreuzlinger Schulbehörde: Schulpräsident René Zweifel tritt zurück

Nun ist es soweit: Der Streit findet ein vorläufiges Ende im Abgang von Schulpräsident René Zweifel. Die Schulbehörde verschickt am Montagmittag eine knappe Mitteilung. Die Hintergründe bleiben weiter im Dunkeln.
Urs Brüschweiler
Ein Bild vom Januar: René Zweifel gratuliert dem neuen Stadtpräsidenten Thomas Niederberger zu seiner Wahl. (Bild: Donato Caspari)

Ein Bild vom Januar: René Zweifel gratuliert dem neuen Stadtpräsidenten Thomas Niederberger zu seiner Wahl. (Bild: Donato Caspari)

Der Betroffene selber war für die Medien nicht zu sprechen. Die Mitteilung über den Rücktritt René Zweifels kam von seinem Vize Michael Thurau. «Der Kreuzlinger Schulpräsident René Zweifel und die Mitglieder der Primar- und Sekundarschulbehörden haben sich über die Rahmenbedingungen eines Rücktritts geeinigt. Zum Inhalt der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart», heisst es in dem knappen Communiqué mit dem Briefkopf der Schule Kreuzlingen.

Neuwahlen eventuell noch in diesem Jahr

René Zweifel habe am Montag die zuständige Regierungsrätin ersucht, seinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten der Kreuzlinger Primar- und Sekundarschulgemeinden zu genehmigen, heisst es weiter in der Pressemitteilung. Gleichzeitig hätten sich die Schulbehörden und René Zweifel über die Modalitäten des Rücktrittes geeinigt. Erst nach den Schulferien wollen die Primar- und Sekundarschulbehörden erklären, wie das weitere Vorgehen nun aussehen soll. Neuwahlen sollen voraussichtlich Ende 2018 oder Anfang 2019 stattfinden. Interimistisch werde Michael Thurau, Vizepräsident der Sekundarschule, die beiden Behörden in der Kommunikation gegen aussen vertreten.

Es wurde Stillschweigen vereinbart

Am Ende der Mitteilung folgt ein Hinweis an die Medien: Angesichts der unterzeichneten Vereinbarung und des darin vereinbarten Stillschweigens seien keine weiteren Aussagen zum Inhalt möglich. Auf Anfrage unserer Zeitung bekräftigt dies Thurau. Dass die Höhe einer denkbaren Abgangsentschädigung an Zweifel die Finanzkompetenz der Behörden sprenge und eine Volksabstimmung nötig mache, verneint der Vizepräsident. Man sei der Meinung, das sei rechtlich nicht notwendig.

Der Betrieb an den Schulen läuft weiter

Der Rücktritt Zweifels sei per sofort zu verstehen. Die Genehmigung des Regierungsrats stehe zwar noch aus, aber man gehe diesbezüglich nicht von Schwierigkeiten aus. Der Betrieb in den Schulen laufe vorerst weiter wie bisher. René Zweifel war zuletzt krankgeschrieben. Thurau betont, dass die durch die Medienberichte über die Rücktrittsforderung der Behörden an ihren Präsidenten (unsere Zeitung berichtete) entstandenen Diskussionen in der Öffentlichkeit nie das Ziel gewesen seien.

Michael ThurauVizepräsident Sekundarschule

Michael Thurau
Vizepräsident Sekundarschule

«Wir bedauern das. Für die Schule ist es wichtig, dass wir nun wieder vorwärts schauen können», sagt Michael Thurau

Über die Gründe für die Rücktrittsforderung kann Thurau auch nach Zweifels Rücktritt nur so viel sagen, dass das Vertrauen zwischen den 14 Behördenmitgliedern und dem Präsidenten nicht mehr vorhanden gewesen sei. Bezüglich der Organisation von Neuwahlen werde man bald mit den Parteipräsidenten Kontakt aufnehmen. Der frühestmögliche Termin wäre der 25. November.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.