Geflügelte Kunstgestalten mit Bodenhaftung in Romanshorner Galerie

In den kommenden drei Wochen stellt Ursula Fehr unter dem Titel «Metamorphosen» 56 Bronzeskulpturen aus.

Markus Bösch
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Ursula Fehr mit einem ihr so genannten Ikariden. (Bild: Markus Bösch

Ursula Fehr mit einem ihr so genannten Ikariden. (Bild: Markus Bösch

Sie stehen im Garten und in der Galerie «Mayers Altem Hallenbad» an der Kastaudenstrasse. An der Vernissage vom vergangenen Freitag liessen sich über 60 Besucherinnen und Besucher von der Kunsthistorikerin Monica Seidler-Hux in Ursula Fehrs Werk einführen.

«Ursula Fehr betrachtet die Natur, sammelt deren Formen, fügt zusammen und hinzu und verwandelt sie. Und damit beginnen die Metamorphosen.»

Blätter und Äste würden zu Kunstgestalten, die ihre Magie auf den Betrachter ausüben. «Es sind Ikaride, Abkömmlinge des Ikarus, die auf neue Horizonte weisen und dieselbigen auf vielfältige Art zum Ausdruck bringen», sagte Seidler-Hux. Und sie legte den Gästen nahe, sich auf die beseelten Kunstwerke einzulassen, sich von ihren ansprechen und vielleicht sogar verwandeln zu lassen.

Die Ausstellung ist jeweils am Donnerstag und Freitag (18-20 Uhr), Samstag (10-14 Uhr) und Sonntag (14-17 Uhr) geöffnet. Am Freitag, 4.Oktober, wird um 19 Uhr eine Filmdokumentation zum Kunst-Bronze-Guss mit Ursula Fehr zu sehen.

Wenn Kunst in Natur aufgeht

Rund vierzig Bronzeplastiken beleben derzeit den Alfred Sutter Park und das dazugehörige Jagdhaus. Wiederum begeistern die unverwechselbaren Ikariden der Thurgauer Künstlerin Ursula Fehr, die mit einigen neuen Ideen überrascht.
Martin Preisser

Invasion der Ikariden und Traumkissen

Bis am 28. Juni bevölkern 45 Ikariden, Traumkissen, Stängelriecher und -sinner aus Bronze der Thurgauer Skulpturenkünstlerin Ursula Fehr den fast eineinhalb Hektaren grossen Park an der Murg. Am Samstag wurde die Ausstellung in der Villa Sutter eröffnet.
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