Gefährliche Ölverschmutzung: Der sommerliche Aufenthalt im See hat die Arboner Biber vor einer Tragödie gerettet

Im Juli lief Kühlflüssigkeit in den Imbersbach. Das führte zu einem mittelgrossen Fischsterben. Auch eine Biberpopulation lebt dort. Doch die Biber waren zu dem Zeitpunkt glücklicherweise im Bodensee.

Alessa Sprinz
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Die Flüssigkeit im Imbersbach verursachte ein mittelgrosses Fischsterben.

Die Flüssigkeit im Imbersbach verursachte ein mittelgrosses Fischsterben.

Bild: Markus Schoch (27. Juli 2020)

Im Juli verunreinigte eine weissliche Flüssigkeit den Imbersbach nahe dem Strandbad Arbon (unsere Zeitung berichtete). Und noch im Frühling hatte ebenda eine Biberpopulation das Wasser gestaut.

Wildhüter klärt auf

Die Nagetiere kamen bei der Gewässerverschmutzung aber nicht zu Schaden, wie Reto Eichmüller, stellvertretender Wildhüter der Stadt Arbon, auf Nachfrage sagt.

«Sie waren zum Zeitpunkt der Verschmutzung nicht im Bach, sondern sie verbringen den Sommer im See.»

Die Feuerwehr pumpte die ölhaltige Kühlflüssigkeit denn ab, bevor sie in den See gelangte.