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«Ich beobachte immer wieder brenzlige Situationen»: Weil Privatfahrzeuge und Lastwagen in Arbon eine Abkürzung nehmen, sorgt sich die Primarschule um die Kinder

Die Primarschule Stachen sorgt sich wegen zunehmenden Verkehrs um die Kinder.
Eva Wenaweser
Lastwagen nutzen den Schulweg als Umfahrungsstrasse. (Bild: Eva Wenaweser)

Lastwagen nutzen den Schulweg als Umfahrungsstrasse. (Bild: Eva Wenaweser)

Eine Abkürzung für die einen, eine Gefahr für die anderen. Die Quartierstrasse vor der Primarschule Stachen in Arbon nutzen viele als Umfahrungsstrasse. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen fassen Schule und Anwohner als Gefahr für die Kinder auf. Nicht nur die Verkehrsteilnehmer, die eine Abkürzung wählen, würden ein Risiko darstellen. Auch die zahlreichen Traktoren mit Apfellieferungen unterwegs zu Möhl wären ein Problem.

Schulleiterin Maria Leonardi setzt sich seit gut zehn Jahren für einen Fussgängerstreifen ein und eine bessere Signalisation. Gegenüber «TVO» hat sie ein klares Statement abgegeben.

«Ich beobachte immer wieder brenzlige Situationen.»

Auch Ruedi Friedrich, Nachbar der Schule, ist verständnislos. «Der Verkehr wird immer mehr.» Er verstehe nicht, warum die Gemeinde Arbon nicht selber über einen Fussgängerstreifen entscheiden könne.

«Es ist eine Gemeindestrasse, keine Kantonsstrasse.»

Friedrich findet es aber richtig, dass man zumindest eine 30er-Zone gemacht habe.

Die Zahl der Verkehrteilnehmer wird ermittelt

Stadtpräsident Dominik Diezi sagt, dass er die Sorgen der Schulleitung und der Eltern verstehe. «Ich bin selber Vater und kann es gut nachvollziehen.» Aber es werde schwer, den Antrag beim Kanton durchzubringen, wenn die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt seien.

«Jetzt wird mittels einer Verkehrszählung die Frequenz der Fahrzeuge und der Fussgänger ermittelt.»

Für einen erfolgversprechenden Antrag müsse sowohl die Zahl der Nutzer des Fussgängerstreifens als auch die der Fahrzeuge, die auf dieser Strasse verkehren, hoch genug sein. «In den fünf meistfrequentierten Stunden müssen gemäss anwendbarer Verordnung beispielsweise mindestens 75 Leute den Zebrastreifen benutzen», sagt Diezi.

Das Kantonale Tiefbauamt sagt auf Anfrage, dass ihnen der Fall nicht bekannt gewesen ist. «Es ist nie ein Antrag der Stadt mit den erforderlichen Grundlagen für einen Fussgängerstreifen eingereicht worden», sagt Andreas Gsell, Ressortleiter für Verkehrsanordnungen und Signalisation.

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