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«Geduld gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen»: Die Kreuzlinger Schulpräsidentin über ihre ersten 128 Tage im Amt

Die Kinder und Jugendlichen zuerst, Kommunikation und Finanzen: Drei Schwerpunkte hat die neue Schulpräsidentin ausgemacht.
Urs Brüschweiler
Die Kreuzlinger Schulpräsidentin Seraina Perini Allemann macht Kinder & Jugendliche, Finanzen und Kommunikation zu ihren Schwerpunkten.

Die Kreuzlinger Schulpräsidentin Seraina Perini Allemann macht Kinder & Jugendliche, Finanzen und Kommunikation zu ihren Schwerpunkten.

«Wenn die Kommunikation nicht stimmt, wird es schwierig, auch wenn man alles andere gut macht.» Seraina Perini hat seit ihrem Amtsantritt im Mai grossen Wert auf Transparenz und eine gute Aussendarstellung der Schule Kreuzlingen gelegt. Dies sei besonders wichtig, gerade im Nachgang einer solch unruhigen Phase. Kommunikation definierte Perini als einen von drei Schwerpunkten bei ihrem Referat am Lunch des Kreuzlinger Gewerbevereins am Donnerstag. Als «Schulpräsidentin mit Herzblut» war sie in der Einladung betitelt worden und über ihre ersten 100 Tage im Amt sollte sie berichten. Auch wenn es eigentlich schon 128 Tage seien, wie Werner Meister, Vizepräsident von Gewerbe Kreuzlingen, anmerkte.

«Ich bin mit viel Elan in diese extrem vielfältige Aufgabe reingekommen.»

Ihren Kernauftrag sieht sie darin, die «bestmögliche Schule für die Kinder und Jugendlichen» zu gewährleisten. Das sei der wichtigste Punkt. Dass sie diese Aufgabe mit Steuergeldern erfüllen könne, sei eine komfortable Ausgangslage. «Dessen sind wir uns bewusst.» An die Adresse der anwesenden Unternehmer versicherte Perini aber auch, dass die Schule mit den Finanzen sorgsam umgehe.

Die Mitarbeiter waren loyal trotz belastender Situation

Seraina Perini wand den rund 400 Mitarbeitenden der Schule Kreuzlingen ein Kränzchen. «Sie waren grandios.» Für sie sei die jüngste Zeit, als die Schule Kreuzlingen wegen den Auseinandersetzungen um das Schulpräsidium im medialen Fokus stand, belastend gewesen. «Aber die Mitarbeiter zeigten durchs Band Loyalität und Engagement. Alle wollen das Beste und alle geben das Beste für die Schule.» Dennoch spüre sie, wie nach einer Zeit der Unsicherheit nun viel Gesprächsbedarf bestehe.

Ein Liegenschaftsverwalter wird eingestellt

Bei der Schulentwicklung, etwa bei der Einführung des Lehrplans 21, arbeite man hart daran, das Qualitätslevel sehr hochzuhalten. Die nur schwer vorhersehbare Entwicklung der Schülerzahlen beschäftigt die Schulpräsidentin ebenfalls intensiv. Insbesondere beim Bau und den Immobilien will sie künftig langfristiger planen. «Wir haben aktuell eine Stelle für einen Liegenschaftsverwalter ausgeschrieben.» Eine optimal funktionierende, zeitgemässe und effiziente Verwaltung ist ihr Ziel. Insbesondere im Präsidium gebe es noch «viel Spielraum für Reorganisationen.» Es gebe viel zu tun. «Und Geduld gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen.»

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