Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ganz Sommeri hofft auf Olympiagold

Die Bühne des Wahlapéros am Sonntag nutzte die Gemeinde, um ihren berühmtesten Sportler zu ehren – den Radrennfahrer Claudio Imhof. Der hat die Sommerspiele 2020 in Tokio im Visier.
Manuel Nagel
Claudio Imhof darf von Gemeindepräsidentin Priska Rechsteiner einen Geschenkkorb und Blumen entgegennehmen. (Bild: Manuel Nagel)

Claudio Imhof darf von Gemeindepräsidentin Priska Rechsteiner einen Geschenkkorb und Blumen entgegennehmen. (Bild: Manuel Nagel)

Claudio Imhof kommt weit herum in der Welt. Vor drei Wochen war der Bahnradrennfahrer noch auf der anderen Seite der Erdkugel. Im neuseeländischen Cambridge gewann er – als erster Schweizer überhaupt – ein Weltcuprennen in der olympischen Disziplin Omnium. «Nach der Siegerehrung musste ich gleich zum Flughafen und flog noch am selben Tag nach Hongkong», erzählte Imhof den rund hundert Anwesenden im «Löwen»-Saal, wo er von der Gemeinde für seine sportlichen Erfolge empfangen und geehrt wurde.

Zum Glück fand sich ein Zeitfenster, denn es sind nur wenige Tage, die der Sportler zu Hause in Sommeri verbringen konnte. Seit Montag ist Imhof bereits wieder unterwegs und bereitet sich in Grenchen auf die Weltmeisterschaften im polnischen Pruszków vor, die am 27. Februar beginnen.

Blumen und eine Kiste mit Leckereien

«Der Abend soll eine Wertschätzung gegenüber dir und deinen Erfolgen sein», sagte Gemeindepräsidentin Priska Rechsteiner in ihrer kurzen Laudatio. Doch bevor es Geschenke gab, wollte Rechsteiner vom Ehrengast wissen, was man denn genau unter «Omnium» zu verstehen habe. «Ich habe gehört, dass das ein mehrteiliges Rennen ist. Muss man sich das vorstellen wie bei den Skifahrern in der Kombination, die zwei Läufe bestreiten?», fragte sie.

Claudio Imhof zog einen Vergleich zur Leichtathletik. Dort gebe es ja den Zehnkampf, meinte er. Beim Omnium seien es vier Disziplinen über dreimal je zehn und zum Abschluss über 25 Kilometer, welche alle an einem Tag innerhalb von fünf bis sechs Stunden ausgetragen würden.

Die Gemeindepräsidentin und hatte danach die Lacher im Saal auf ihrer Seite, als sie sagte:

«Das ist aber eine grosse Leistung, denn die Skifahrer sind ja jeweils nur einige Minuten unterwegs»

Vom Gemeinderat gab es danach noch Blumen und eine Kiste mit Leckereien aus der Region, «auch wenn du diese jetzt nicht alle auf einmal geniessen kannst», sagte Rechsteiner. Zum Abschluss des kurzen Gesprächs erzählte Claudio Imhof, dass sein Weltcupsieg bereits zur Qualifikation für Tokio 2020 gehöre. Die Olympischen Spiele seien sein grosses Ziel. «Es wäre schön, wenn ich so weitermachen könnte», sagte Imhof.

Das Amt bereitet ihr jeden Tag Freude

Nach dem Applaus für das sportliche Aushängeschild des Dorfes eröffnete Priska Rechsteiner den Apéro, der zugleich auch Wahlapéro war. Sie und ihre vier Gemeinderäte wurden allesamt glanzvoll im Amt bestätigt. «Wir werden in den kommenden vier Jahren unser Möglichstes tun, um die Gemeinde sorgfältig weiterzuführen», versprach die Präsidentin der anwesenden Bevölkerung und verriet dabei, dass sie ihr Amt immer noch jeden Tag mit viel Freude ausübe.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.