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Gangfischschiessen in Ermatingen: Der neue Meister ist gekürt

Thomas Bösch aus Bärenmoos/Neuwilen ist Gangfischmeister 2018. Bei den Gruppen siegte FS Mammern und Schützenkönig bei den Pistolen ist Hugo Strupler.
Margrith Pfister-Kübler
Zum traditionsreichen Gangfischschiessen kommen jedes Jahr viele Schützen, um sich zu messen. (Bild: Reto Martin)

Zum traditionsreichen Gangfischschiessen kommen jedes Jahr viele Schützen, um sich zu messen. (Bild: Reto Martin)

Das traditionsreiche Gangfischschiessen lockte übers Wochenende 1613 Gewehr- und Pistolenschützen an den Untersee. Neben dem Schiessen werden die Kameradschaft und das Fischessen gepflegt. Der Gangfisch ist eine mit dem Felchen verwandte Fischart, aber meistens sind es heutzutage geräucherte Felchen, die neben Wappenscheiben, Kranzabzeichen als Trophäe winken.

OK-Chef Gewehr Michel Sennhauser und OK-Chef Pistolen Urs Giezendanner atmeten am Sonntagabend beglückt auf. Alles rund gelaufen, freuen sie sich. 1199 Gewehrschützen, 65 weniger als im Vorjahr, und 414 Pistolenschützen, vier weniger als im Vorjahr, massen sich im Wettkampf. «Der Anteil der Schützinnen liegt bei rund 20 Prozent», schätzt Sennhauser. Auch bei den Pistolen gibt es immer mehr Schützinnen, weiss Giezendanner. 45 Prozent aller Schützen schossen den Kranz.

(Bild: Reto Martin)
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Impressionen vom 73. Gangfischschiessen in Ermatingen

Polizeikommandant hat Wurzeln in Kreuzlingen

Erstmals zum Gangfischschiessen kam der Thurgauer Polizeikommandant Jürg Zingg und liess sich in die Rituale einweihen. «Ich habe zwar eine Grossmutter, die aus Kreuzlingen stammt, aber das Gangfischschiessen ist an mir als Winterthurer bisher vorbeigegangen», verriet er.

Zingg zeigte sich tief beeindruckt. Nicht nur, weil die Teilnehmer aus der Kantonspolizei zu den besten Schützen gehören. «Es ist alles grossartig seriös organisiert und auch die Schiessresultate sowie die Kameradschaft beeindrucken mich. Eine super Leistung, die Respekt und Dank verdient», sagte der Polizeikommandant.

Das sehen auch Schützinnen und Schützen so. Für Sabrina Forster vom SV Horn, ist das Gangfischiessen eine besonders schöne Tradition. «Wir sind 157 Kilometer gefahren und dies jedes Jahr. Uns reizt der Fisch», sagt Schütze Christoph Menegon aus Peist in Graubünden und seine Schützenkameraden nicken zustimmend.

Ein Landwirt siegt souverän

Der Ausstich bei den Gewehrschützen, Freistehend aus einer Distanz von 120 Meter (normal 50 Meter) ist mehr als Hochleistungssport. Vier Hunderter traten gegeneinander an: Reto Bossart, Ermatingen, Rico Wolfensberger, Oberneunforn, Remo Schmid, Illhart und Thomas Bösch aus Bärenmoos. Willi Schneeberger, Präsident der SG Ermatingen, hatte alles minutiös vorbereitet. Das Publikum spornte an. Der Landwirt Thomas Bösch aus Bärenmoos siegte souverän.

Bei den Gewehr-Gruppen holte sich mit 584 Punkten die Feldschützengesellschaft Mammern 1 den Sieg, dicht gefolgt auf Platz zwei mit 583 Punkten die Schützengesellschaft Raperswilen. Und dann kam nochmals Mammern: FS Mammern 2 schaffte es mit 582 Punkten auf Platz 3. Bei den Pistolen siegte in der Kombination Daniel Krähenmann, Kapo TG.

Im Gruppenwettkampf holte die Kapo TG 1 den Sieg (Hugo Strupler, Daniel Krähenmann, Walter Schmid, Rolf Bosshard, Kaspar Hefti). Und den Titel «Schützenkönig Pistolen im Einzelwettkampf» holte sich Hugo Strupler, Mettendorf, ebenfalls Kapo.

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