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Gabriel Macedo (FDP) - Der Dynamische

Am 25. November findet der erste Wahlgang fürs Amriswiler Stadtpräsidium statt. Nebst Gabriel Macedo stellen sich auch Stefan Koster (SVP) und André Schlatter (CVP) zur Wahl.
Rita Kohn/Manuel Nagel
Wahlplakat von Gabriel Macedo. (Bild: Manuel Nagel)

Wahlplakat von Gabriel Macedo. (Bild: Manuel Nagel)

Bereits zum zweiten Mal steigt die FDP mit einem auswärtigen Kandidaten ins Rennen ums Amriswiler Stadtpräsidium. 2009 hatte die Partei auf die Präsidentin der Nachbargemeinde Zihlschlacht gesetzt. Nun bringt sie den Rheinecker Stadtschreiber Gabriel Macedo ins Spiel. Mit ihm präsentiert die FDP einen Kandidaten, der politisch gesehen eine reine Aussensicht auf Amriswil hat und noch nie für ein politisches Amt in der Oberthurgauer Metropole kandidierte.

Dass Gabriel Macedo in Amriswil kein Unbekannter ist, verdankt er bisher nicht vornehmlich seinem politischen Engagement – auch nicht dem sorgsam aufgebauten und konsequent durchgezogenen Wahlkampf der letzten Wochen. Vielmehr stand der junge Anwärter auf das Stadtpräsidium etliche Jahre für Amriswil auf dem Feld: nämlich als Captain der 1. Fussballmannschaft. In diesen Jahren hat der unweit von Amriswil in Schönenberg an der Thur aufgewachsene Gabriel Macedo eine intensive Bindung zur Stadt aufgebaut, die nicht abriss, als er sich als Stadtschreiber im Rheintal niederliess.

Gabriel Macedo hat sich als Mann der Mitte gezeigt. Er scheut sich nicht, Verantwortung zu übernehmen und für ein Anliegen einzustehen, bleibt dabei aber dem Teamgeist verbunden. Die fachliche Kompetenz hat sich der sportliche Freisinnige in den letzten Jahren kontinuierlich angeeignet. Als Kaufmann, Rechtsagent, Berufsbildner und Stadtschreiber ist ihm trotz jugendlichen Alters bewusst, welche Aufgaben auf einen Stadtpräsidenten zukommen. Als gebürtiger Thurgauer ist ihm das kantonale Rechtssystem vertraut.

Die FDP wagt die Nomination eines ungewöhnlichen jungen Anwärters auf das Stadtpräsidium. Sie hat allerdings auch bei der damaligen Kandidatur von Dean Kradolfer für den Stadtrat auf einen Nachwuchsmann gesetzt und damit eine glückliche Hand bewiesen.

Er will nicht alles umkrempeln

Für einige Wählerinnen und Wähler steht Gabriel Macedo für Erneuerung und frischen Wind im Stadthaus. Etablierte Politiker warnen, dass das solide politische Gefüge der Stadt durch den viel beschworenen frischen Wind in ein Ungleichgewicht geraten könnte, was sich nachteilig auf die Stadt auswirken würde.

Entscheidet sich das Stimmvolk dennoch für den Jüngsten der drei Kandidaten, wird sie einen Mann an die Spitze der Stadt wählen, der für Dynamik steht und einige eingespielte Prozesse hinterfragen wird. Alles umkrempeln will er nach eigenen Worten jedoch nicht.

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