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Weinfelden hat den ersten Futterplatz für seltene Insekten

Das Schulzentrum Paul Reinhart beteiligt sich mit fünf Quadratmetern am Projekt «Biodiversität im Siedlungsraum». In den Boxen wachsen nur Thurgauer Pflanzen.
Mario Testa
Primarlehrer Dominik Anliker mit den Pflanzenboxen «Wilde Blütenpracht» beim Paul-Reinhart-Schulzentrum.Bild: Mario Testa

Primarlehrer Dominik Anliker mit den Pflanzenboxen «Wilde Blütenpracht» beim Paul-Reinhart-Schulzentrum.Bild: Mario Testa

Fünf Holzboxen stehen im Pausenplatzareal des Paul Reinhart Schulzentrums. Bepflanzt sind sie mit Frass- und Blütenpflanzen aus dem Thurgau – sie bieten Insekten, Schmetterlingen und Raupen Futter. Die Boxen gehören zum Projekt «Biodiversität im Siedlungsgebiet» und «Läbesruum Thurgau», welche der Verband Jardin Suisse Thurgau gestartet hat.

«Mit dem Projekt wollen wir die Biodiversität steigern, also für eine grössere Vielfalt bei Pflanzen und Tieren sorgen»

Stefan Zöllig, Sekretär Jardin Suisse Thurgau.

Stefan Zöllig, Sekretär Jardin Suisse Thurgau.

sagt Sekretär Stefan Zöllig. «Unser Ziel ist es, für den Anfang 100 solche Boxen im Thurgau für ein Jahr zu vermieten. Derzeit sind 70 vermietet.»

Einfach sei es nicht, die Boxen an die Bevölkerung zu bringen. «Bisher beteiligen sich vor allem Gemeinden und Schulen am Projekt. Privatleute können mit dem Begriff Biodiversität noch wenig anfangen und unsere Gärtner nützen die Chance noch zu wenig, sich in diesem Bereich zu profilieren», sagt Zöllig. «Der Trend zu Lifestyle-Gärten läuft der Entwicklung entgegen.»

Farbe zwischen viel Beton

Aufgegriffen und auf den Pausenplatz in Weinfelden gebracht hat das Projekt und damit fünf Pflanzenboxen Primarlehrer Dominik Anliker. «Im Herbst hab ich eine Werbung gesehen, dass mit dem Projekt Geld für den Botanischen Garten Frauenfeld gesammelt werden soll», sagt er. Er habe die Idee dann im Konvent vorgestellt und Zustimmung bekommen.

«Wir haben ein graues Schulhaus mit viel Beton, da tut etwas mehr Grün und Farbe gut», sagt Anliker. «Wir sind die Ersten im Thurgau, die die Boxen bekommen. Pünktlich zu unserem Besuchstag heute, an dem wir weitere Spenden für das Projekt sammeln.» Nebst den Boxen bei der Schule werden auch im Ortszentrum welche aufgestellt, auch die Gemeinde hat vier bestellt.

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