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Für ihn ist jeder Vorbild

Als Kind wollte er Polizist werden. Dank seiner arbeitswilligen Familie wurde Michael Burkhart aber dann zu einem Weinfelder Weinbauern, der seinen Beruf über alles liebt.
Interview: Annika Wepfer
Michael Burkhart, Weinbauer aus Weinfelden, hat eine Schwäche für Autos. (Bilder: Andrea Stalder)

Michael Burkhart, Weinbauer aus Weinfelden, hat eine Schwäche für Autos. (Bilder: Andrea Stalder)

Was hat Sie die letzte Woche besonders beschäftigt?

Die Zukunft, denn die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern.

Warum wohnen Sie in Weinfelden?

Was gibt es schöneres, als ein Weinbauer in Weinfelden zu sein?

Wenn Sie den Thurgau verlassen müssten, wohin würden Sie ziehen?

Irgendwohin, wo es immer Sommer und die Natur 365 Tage lang grün ist.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Mitten im Weinberg, unterhalb des Schlosses von Weinfelden. Das ist mein Lieblingsplatz.

Was lieben Sie am Herbst?

Herbst bedeutet Wimmen. Nun können wir zeigen, ob wir die gereiften Trauben präzise in den Keller holen und das Beste daraus machen können.

Was sollte man im Thurgau im Herbst unbedingt machen?

Den Weinfelder Weinweg. Ob jung oder im fortgeschrittenen Weintrinker-Alter, es hat für alle etwas dabei.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Ich arbeite und packe immer wieder Neues an.

Michael Burkhart in seinem Weinkeller.

Michael Burkhart in seinem Weinkeller.

Können Sie kochen? Was wäre Ihr aufwendigstes Gericht, das Sie zubereiten können?

Wenn wir gut essen möchten, dann haben wir eine grosse Auswahl an Gastronomie in der Nähe. Wir selbst nehmen uns selten die Zeit, gut zu kochen. Wenn wir aber Zeit haben und Gäste zu Besuch sind, werden wir gerne kreativ in der Küche.

Bratwurst mit oder ohne Senf? Warum?

Es ist wie beim Wein, ein gutes Produkt braucht keine Geschmackskorrektur.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Cordon bleu mit Teigwaren.

Was haben Sie zuletzt in Konstanz eingekauft?

Eine Fahrkarte, um mit dem Schiff von Meersburg nach Hagnau zu kommen.

Und was in einem Thurgauer Laden?

Brot.

Was hören Sie im Auto?

DRS 3.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Meine liebsten Apps sind SRF Meteo und der Radar von Search.

Wein ist Michael Burkharts grosse Leidenschaft

Wein ist Michael Burkharts grosse Leidenschaft

Was ist Ihr gefühltes Alter? Und warum?

30 bis 40, da möchte ich stehen bleiben. Für mich ist es das Alter, in dem man die Hörner abgestossen und trotzdem noch viel Energie hat.

Erzählen Sie uns von Ihrem Haustier? Was ist das Besondere daran?

Seit einem halben Jahr haben wir einen Labrador. Das ist so besonders, weil ich nie daran glaubte, dass meine Frau Ja zu einem Hund sagen würde.

Was haben Sie immer bei sich, sobald Sie aus dem Haus gehen?

Mein Portemonnaie vergesse ich regelmässig, doch das Handy ist immer dabei.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Über Stillstand. Ich habe in einem Vortrag über Management-Literatur vom Autor Reinhard Sprenger gelernt, dass man für alles selbst verantwortlich ist. Du hast es in der Hand, wie dein Leben vorwärts geht – ausser natürlich die Gesundheit.

Wonach schmeckt das Glück für Sie?

Nach Frühling. Man glaubt, es explodiert gleich alles und würde am liebsten losspringen.

Mit welchem Menschen würden Sie gerne einen Tag lang tauschen?

Mit Donald Trump. Ich würde die neuen Medien weglegen und alle zu einem guten Glas Wein einladen.

Was war Ihr erster Traum­beruf?

Polizist.

Warum ist daraus nichts geworden?

Wir hatten im Jahr 2002 zu Hause einen kleinen Hof mit Reben. Meine Familie und ich gaben zusammen Gas. Somit haben wir jetzt ein Weingut, und das lässt einen Zweitberuf nicht zu.

Haben Sie ein Vorbild? Was bewundern Sie daran?

Jeder ist für mich ein Vorbild. Bei jedem kann man Gutes wie Schlechtes sehen. Keiner ist perfekt, und das ist gut so.

Was schätzen Sie an Ihrer Partnerin besonders?

Sie lässt mich nicht ruhen und schafft den Spagat zwischen Familienmutter und Projektleiterin für eine externe Firma.

Mit wem würden Sie gerne einmal eine Flasche Wein trinken?

Mit Koch Ivo Adam – ein toller, bodenständiger Typ.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Lehrer. Leider habe ich nicht immer Recht.

Was möchten Sie unter allen Umständen in diesem Leben noch machen?

Ordnung in das bringen, was ich ­mache.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

Was lange reift, wird gut.

Wer soll Ihre Rolle spielen?

Kevin Costner.

Was finden Sie an sich gut?

Meine Ruhe, die ich in den meisten Situationen behalten kann.

Ruhig einschlafen können Sie, wenn ...

... alle Weintanks gut verschlossen sind.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Seit meiner Kindheit begeistere ich mich für schöne Autos.

Wenn Geld kein Problem wäre, welches Auto würden Sie sich kaufen?

Ich würde mir einen Range Rover Sport, einen Lamborghini Urus, einen McLaren P1 kaufen – etwa in dieser Reihenfolge.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Meinen Arbeitswillen.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter?

Meine soziale Ader.

Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?

Das gemeinsam Erlebte mit den Mitmenschen zählt und nicht das Geschriebene.

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