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Für Arbon haben sich die Sparmassnahmen ausgezahlt

Dank unerwarteter Mehreinnahmen und konsequenter Umsetzung der Sparmassnahmen resultiert für die Primarschulgemeinde eine positive Jahresrechnung.
Zum positiven Ergebnis trug die haushälterische Verwendung der Ressourcen bei. (Bild: PD)

Zum positiven Ergebnis trug die haushälterische Verwendung der Ressourcen bei. (Bild: PD)

(red) Das vergangene Rechnungsjahr war für die Primarschulgemeinde ein Erfolg, denn sie konnte sich über einen Ertragsüberschuss von über 2 Millionen Franken freuen. Bereits vor den Sommerferien hat sich die erfreuliche Entwicklung des Steuerertrages abgezeichnet.

Gründe für die Mehreinnahmen sind hauptsächlich Steuererträge juristischer Personen aus den Vorjahren sowie ein deutlich reduzierter Steuerabschreibungsbedarf. Ein weiterer Faktor für Mehrerträge im Jahr 2018 sind höhere Beitragsleistungen seitens Kanton.

Die tiefen Steuereinnahmen 2017 und die steigenden Schülerzahlen führten dazu, dass der Beitrag aus dem kantonalen Finanzausgleich 2018 deutlich über Budget lag.

Zum positiven Ergebnis im Rechnungsjahr 2018 trug wiederum die haushälterische Verwendung der Ressourcen bei. Die Personalkosten blieben nach Umsetzung der Sparoptionen unter Budget. Beim baulichen Unterhalt resultierte erwartungsgemäss eine Budgetüberschreitung, da aufgrund des Spardrucks lediglich die notwendigen und nicht verschiebbaren Anschaffungen und Reparaturen sowie vertraglich festgehaltenen Wartungskosten budgetiert worden waren. Dank den erfreulich hohen Steuererträgen konnten Fremdgelder zurückgeführt werden, was den Zinsaufwand entlastet.

Kostenoptimierung als Hauptthema

Die Kostenoptimierung ist weiterhin ein Kernthema. Dies nicht zuletzt, da die Ertragsüberschüsse weder beeinflussbar noch auf die nächsten Jahre übertragbar sind. Zudem ist im Hinblick auf die Änderung des Gesetzes über die Beitragsleistungen an die Schulgemeinden bei der Finanzplanung Vorsicht geboten.

Folgt der Grosse Rat dem Bericht der vorberatenden Kommission von Anfang März, wird die Primarschulgemeinde zu den Verlierergemeinden zählen. Gemäss ersten Prognosen wäre mit Mindereinnahmen von 1,4 Mio. Franken zu rechnen, was rund sechs Steuerprozenten entspricht. Die nächste Überprüfung des Steuerfusses erfolgt im Rahmen des Budgetprozesses 2020.

Die öffentliche Orientierungsversammlung zur Rechnung 2018 findet am Dienstag, 23. April, um 19.30 Uhr im Mehrzwecksaal Säntis beim Schulhaus Bergli, im Anschluss an die Orientierung der Sekundarschulgemeinde, statt.

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