Für 4,3 Millionen saniert: Neukirch feiert seine neue Turnhalle

Die Volksschulgemeinde Nollen hat die sanierte Schulanlage Buchzelg in Neukirch an der Thur eingeweiht.

Christof Lampart
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Der feierliche Festakt fand passenderweise in der neuen Turnhalle statt. (Bild: Christof Lampart)

Der feierliche Festakt fand passenderweise in der neuen Turnhalle statt. (Bild: Christof Lampart)

Bereits am frühen Abend waren die neuen Schulzimmer im Anbau als auch die totalsanierte Turnhalle der Schulanlage Buchzelg in Neukirch an der Thur zur Besichtigung freigegeben. Und die Bevölkerung strömte in grosser Zahl aufs Schulareal, um sich selbst ein Bild darüber zu machen, was die insgesamt ausgegebenen 4,3 Millionen Franken in erster Linie den Schülern, aber auch den Dorfvereinen und der Politischen Gemeinde Kradolf-Schönenberg gebracht hat.

Und das Echo war sehr positiv. Anna Meyer aus Buhwil, Mutter zweier Söhne, meinte:

«Wir freuen uns über die neue Schule und sind gekommen, weil wir zum einen unsere Kinder unterstützen und auch einmal dem Schulleiter, Franz Schalk, für seine grossartige Arbeit danken wollen».

Einen Meilenstein gesetzt

Auch die Präsidentin der Volksschulgemeinde Nollen, Maike Scherrer, verlieh beim Festakt in der Turnhalle, der durch die Auftritte der Sekundarschulband und eines Kinderchores gelungen bereichert wurde, ihrer Freude Ausdruck. Scherrer:

«Mit der Sanierung der Schule konnten wir einen weiteren Meilenstein setzen»

Die Lehrkräfte und Schüler fänden nun im Buchzelg «gut ausgestattete Räume vor, welche den heutigen Anforderungen an eine moderne Schule entsprechen», so Scherrer. Zahlreiche Rückmeldungen von Vereinsvertretern und Kommunalpolitikern und ein reger Meinungsaustausch aller Parteien hätten dazu beigetragen, dass man «so gut wie möglich alle Wünsche berücksichtigt hat», erklärte sie.

Der Präsident der Baukommission, Erwin Bischof, geriet ob des Bauresultats ins Schwärmen: «Die in den 1970er-Jahren erstellte Schule ist von einem Neubau praktisch nicht mehr zu unterscheiden», so Bischof. Die enge Zusammenarbeit mit dem Architekten Daniel Gubler habe dazu geführt, dass «der Baukredit eingehalten wurde und wir möglichst viele regionale Unternehmer berücksichtigen konnten».

Tatsächlich konnten 95 Prozent aller Aufträge im Thurgau vergeben werden und ein Drittel davon innerhalb der Volksschulgemeinde Nollen. Gubler gab das Lob zurück:

«Ich habe hier unglaublich viele motivierte und engagierten Menschen kennen lernen dürfen – von der Schulbehörde über die Baukommission bis hin zu den Handwerkern».

Mit Andrea Müller und Andrea Zuberbühler überbrachten zwei Gemeinderätinnen von Kradolf-Schönenberg die Glückwünsche der Politischen Gemeinde.