Zwei Frauen und drei Männer gehen im Kemmental ins Rennen

Drei weitere Interessenten bewerben sich um die Wahl ins Gemeindepräsidium.

Kurt Peter
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Am 22. August findet in der Mehrzweckhalle Kemmental eine Podiumsdiskussion mit den fünf Kandidaten statt. (Bild: Mareycke Frehner)

Am 22. August findet in der Mehrzweckhalle Kemmental eine Podiumsdiskussion mit den fünf Kandidaten statt. (Bild: Mareycke Frehner)

Am 22. Juli war der letzte Tag zur Einreichung von Wahlvorschlägen für das Amt des Kemmentaler Gemeindepräsidenten. Offiziell bewerben sich zwei Kandidatinnen und drei Kandidaten. Der erste Wahlgang findet am 15. September statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang voraussichtlich am 20. Oktober. Das Stimmvolk kann dabei aus folgender Liste auswählen:

  • André Ess
  • Christoph Forster
  • Christina Pagnoncini
  • Nicole Stäheli
  • Christoph Zürcher 

Christoph Zürcher stand bereits Anfang der Woche als Kandidat fest.

Auch bei Christina Pagnoncini war bekannt, dass sie sich für das Amt der Gemeindepräsidentin bewirbt.

Christoph Forster, geboren am 23. Januar 1972, ist Bauingenieur und wohnt in Hugelshofen. Er wolle noch keine Auskunft über seine Motivation und seine Vorstellungen über das Amt geben, meinte er auf Anfrage. Er werde dies an der Podiumsdiskussion ausführlich tun. Er sei ein «unabhängiger Kandidat mit breiter Unterstützung», meinte Forster.

Für die ebenfalls parteilose Nicole Stäheli, geboren am 10. Februar 1972, wohnhaft in Neuwilen, steht «die lebenswerte Gemeinde im Mittelpunkt». Sie wolle die Traditionen bewahren, mit Rücksicht auf moderne Entwicklungen. Stäheli sieht sich, wenn sie gewählt werde, als Gemeindepräsidentin für alle.

André Ess war gestern für eine Stellungnahme zu seiner Kandidatur nicht zu erreichen. Er ist Unternehmer und seit 2014 Verwaltungsratsräsident der Raiffeisenbank Tägerwilen. Ess ist am 19. Juni 1970 geboren und wohnt in Märstetten.

Eine durchmischte Gruppe auf dem Podium

Die Gemeinde Kemmental lädt am 22. August zu einer Podiumsveranstaltung ein. Die beiden Kandidatinnen und die drei Kandidaten diskutieren unter der Leitung von Ueli Oswald, Gemeindepräsident von Berlingen. Das Podium beginnt um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Kemmental.