Führung durch den Dachstock des Konstanzer Münsters: Ein Wunderwerk in schwindelerregender Höhe

Der neue Verein Puls2000, der sich für lebendige Pfarreien in der katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen einsetzt, hat seine erste Veranstaltung durchgeführt.

Drucken
Teilen
Die Vereinsmitglieder im Dachstock des Münsters. (Bild: PD)

Die Vereinsmitglieder im Dachstock des Münsters. (Bild: PD)

Letzte Woche organisierte der junge Kreuzlinger Verein Puls2000 eine Führung durch den Dachstock des Konstanzer Münsters, welche auf ein grosses Interesse gestossen ist. Über 30 Personen nahmen an der Führung teil, wie der Verein mitteilt.

Aufstieg mit dem ehemaligen Obermessmer

Die Nachfrage war so gross, dass sogar einige Anmeldungen nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Konrad Schatz, ehemaliger Obermessmer des Konstanzers Münsters, konnte mit seinen detaillierten Ausführungen die Teilnehmenden in die Vergangenheit zurückversetzen. Mit Spannung hörten die vielen Besucherinnen und Besucher seinen Erklärungen und Erzählungen zu. Ohne grosse Hilfsmittel wurde mit viel Schweiss ein Wunderwerk erstellt. Nach der einstündigen Führung hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die letzten Stufen des Münsterturmes zu besteigen und von schwindelnder Höhe und bei herrlichem Wetter ihren Blick über die Konstanzer Altstadt und den Bodensee schweifen zu lassen. Aufgrund der grossen Nachfrage wird im Frühjahr 2019 nochmals eine Führung angeboten. (red)

Der nächste Anlass von «Puls2000» findet am 7. Dezember, um 20 Uhr, im Saal vom «Haus Trösch», statt. An diesem Abend wird Cornelis Rutgers Leo Tolstois Lieblingsgeschichte «Wo Liebe ist, da ist auch Gott» erzählen, umrahmt und bereichert mit Klaviermusik von Tschaikowski und Grieg.

Kreuzlinger Kirchbürger wollen mitmischen

Ein neuer Verein möchte die beiden katholischen Pfarreien mit Anlässen beleben. Die Führung der Kirchgemeinde nimmt die Gründung von «Plus 2000» etwas verwundert zur Kenntnis.
Martina Eggenberger Lenz