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Frischer Wind für die evangelische Kirche in Kreuzlingen

Elisabeth Wickihalder tritt für ein halbes Jahr als stellvertretende Pfarrerin ein. Die pensionierte Süddeutsche teilt mit Pfarrer Gunnar Brendler ihr Pensum auf und freut sich jetzt schon auf die neue Herausforderung.
Annika Wepfer
Elisabeth Wickihalder aus Winterthur mit dem Kirchpräsident Thomas Leuch vor der evangelischen Kirche. (Bild: Andrea Stalder)

Elisabeth Wickihalder aus Winterthur mit dem Kirchpräsident Thomas Leuch vor der evangelischen Kirche. (Bild: Andrea Stalder)

Elisabeth Wickihalder tritt am 1. Dezember eine Stellvertretung in der evangelischen Kirchgemeinde in Kreuzlingen an. Für 50 Prozent, voraussichtlich ein halbes Jahr lang, pendelt sie zwischen Winterthur und Kreuzlingen. Sie teilt ihre Arbeit mit dem Pfarrer Gunnar Brendler, der seine Arbeit freiwillig reduziert, auf.

Gute Lösung für die Kirche

«Wir sind froh, dass sich uns so eine gute Lösung geboten hat. Jetzt können wir uns Zeit lassen und müssen bei der Suche nach einem neuen, festen Pfarrer oder einer Pfarrerin nicht hetzen», erzählt der Präsident der evangelischen Kirchgemeinde, Thomas Leuch. Die Arbeiten von Wickihalder und Brendler werden kollektiv, also im Team aufgeteilt. «Ich werde vor allem Gottesdienste in den Altersheimen, gelegentlich Gottesdienste am Sonntag, sowie Amtswochen und Beerdigungen übernehmen», sagt Wickihalder.

Eine Frau mit vielen Interessen

Die gebürtige Süddeutsche studierte Germanistik und Religion. «Ehrlich gesagt war es nie mein Plan, Pfarrerin zu werden», sagt Wickihalder und lacht. Nach ihrem bestandenen Staatsexamen ging sie ins Lehramt und unterrichtete vor allem Religion.

Während eines Studienauslandjahres in der Schweiz lernte sie ihren Mann, der Pfarrer ist, kennen. Zuerst kam er mit nach Deutschland und sie wurde Lehrerin am Gymnasium. Als Elisabeth Wickihalder schwanger wurde, nahm ihr Mann eine Pfarrstelle in Zürich an. Sie unterrichtete dort und ging dann für zwei Jahre ins Vikariat. Seit 1998, also etwa seit 20 Jahren ist Wickihalder nun schon Pfarrerin.

Mittlerweile ist sie pensioniert und lebt mit ihrem Mann in Winterthur. «Es ist ein Privileg, in Kreuzlingen, nach meinem Ruhestand, zu arbeiten und Menschen etwas beibringen zu dürfen», sagt sie. An die Stelle kam sie vor allem durch «Beziehungen». «Eine Arbeitskollegin aus Zürich wohnt in Kreuzlingen und wusste, dass eine Stellvertretung gesucht wird. Sie fragte mich an und die Kirchgemeinde und ich wurden uns einig.

Ich wusste praktisch nichts über Kreuzlingen. Nur, dass es am Bodensee liegt – und ich finde den Bodensee so schön. Rundherum habe ich auch schon einiges gesehen und es gefällt mir hier sehr», erzählt die Pfarrerin. Wickihalder hofft, dass ihr die Kreuzlinger Vertrauen schenken werden, und sie so annehmen, wie sie ist.

Ein Landei geht wieder aufs Land

Die Neue stellvertretende Pfarrerin Elisabeth Wickihalder stellt sich vor. (Bild: Andrea Stalder)

Die Neue stellvertretende Pfarrerin Elisabeth Wickihalder stellt sich vor. (Bild: Andrea Stalder)

«Ich habe zu meinen Kindern immer gesagt, dass ich ein Landei bin. Ich liebe das Landleben einfach, da ich auch selber auf dem Land aufgewachsen bin.» Ausserdem freue sie sich darauf, eine andere Gemeinde kennen zu lernen.

«Am allerwichtigsten ist mir, dass die Menschen gute Erfahrungen in unserer Kirche machen und, dass wir als Kirchgemeinde unsere Arbeit sorgfältig erfüllen. Sie sollen sich bei uns wohl fühlen, die Kirche als ein Stück Heimat erfahren und an die guten Erinnerungen, welche sie haben zurückdenken können.»

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