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Friedliche Invasion der Gamer in Arbon

Über Pfingsten verwischten sich für 400 Gamer die Tag- und Nachtgrenzen. Sie frönten im abgedunkelten Seeparksaal ihrer Leidenschaft. Entgegen dem Trend ziehen sie es vor, sich noch persönlich zu treffen.
Max Eichenberger
Teilnehmer am vierten Arboner E-Event bestreiten im Seeparksaal ihren Wettkampf. (Bild: Max Eichenberger)

Teilnehmer am vierten Arboner E-Event bestreiten im Seeparksaal ihren Wettkampf. (Bild: Max Eichenberger)

Im Park flanieren die Menschen. Sie geniessen die Pfingsttage. Von den Grillstellen trägt es Barbeque-Duftwolken herüber. Ein paar spielen Frisbee. Nicht alle drängt es ins Freie.

Drinnen, im Saal, vergnügen sich die E-Gamer im spielerischen Wettkampf. Nur durch wenige Schlitze dringt Tageslicht herein. Sonst, und ohne das Flimmern von rund 200 Bildschirmen, wäre es dunkel wie in einem Bunker.

Einige spielen ohne Unterbruch durch

In den angespannten Gesichtern der Gamer spiegelt sich die wechselnde Farbenpalette der Displays an den Spielstationen. Die rund 400 Teilnehmer des vierten Arboner E-Events haben ihr eigenes Equipment dmitgebracht. Sie messen sich bei Rocket League, Hearthsone und Dota Auto Chess.

Kabelstränge überziehen, geschützt durch Kunststoffbrücken, den Boden – was ein Stolpern nicht ganz verhindert. Flink tanzen Finger über Tastaturen. Vier Tage lang. Doch nicht alle spielen durch. Manche begnügen sich mit ein paar Stunden.

«Red Bull»-Dosen und «Quöllfrisch» flankieren eine Station, eine Bottle Eistee und ein XXL-Sack Chips nebenan. «Es geht um Leben und Tod!», ruft jemand aus dem düsteren Hintergrund, während die Mitglieder eines Teams drei Reihen dahinter in lautes Gejohle ausbrechen.

Pflege des persönlichen Kontakts

Koffer sowie Getränke- und Snack-Vorräte verstellen die Gänge. Einige haben Schlafmatten ausgelegt. Der richtige Schlafsaal befindet sich im hinteren Teil des Saals. Tag und Nacht fliessen ineinander über.

Die Community wetteifert ohne Publikum. Immerhin wird hier noch physische Gemeinschaft gepflegt. Solche E-Events sind etwas aus der Mode, sie laufen dem Online-Trend hinterher. Gerade darum suchen manche Gamer die Gemeinschaft dieser LAN-Partys früheren Zuschnitts – auch um sich auszutauschen.

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