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Friedensstifter in Bussnang zu Besuch

Am Vorabend des 1. August feierten die Bussnanger mit einem Bürger aus der Gemeinde als Festredner.
Sabrina Bächi
OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger. (Bild: Sabrina Bächi)

OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger. (Bild: Sabrina Bächi)

«Dann ewig die Sonne des Friedens dir scheint.» Als die letzen Vokale der Thurgauer Hymne verklingen, ist auch der 1. Augustfestakt zu Ende. Besser gewählt als die Worte des Friedens hätte der Text nicht sein können. Denn die Bussnangerinnen und Bussnanger hatten einen Mann von Weltfrieden als Gastredner zu Besuch: Thomas Greminger, Bürger aus Oberbussnang, arbeitet als Generalsekretär der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) tagtäglich dafür, dass ein bisschen mehr Frieden auf der Welt möglich ist.

Vier Erkenntnisse aus Oberbussnang

Entsprechend angelegt ist auch seine Rede. Er erzählt den Anwesenden aus seinem Berufsalltag, und was er aus dem Landdienst damals als Jugendlicher auf dem Bauernhof seines Onkels in Oberbussnang mitgenommen hat. Es sind vier Erkenntnisse, wie Greminger sagt:

«Es sind harte Arbeit und Disziplin, die richtigen Werkzeuge für den richtigen Job, den Wert der Zusammenarbeit und die Zusammengehörigkeit.»

Es sei harte Arbeit, alle 57 OSZE-Mitgliedstaaten an einen Tisch zu bekommen, Konflikte zu bewältigen und Frieden zu stiften. Dazu brauche man die richtigen Werkzeuge wie etwa Konfliktprävention. Für die Zusammenarbeit müsse man nachbarschaftliche Beziehungen fördern und so die regionale und globale Sicherheit stärken. «Denn kein Staat kann die grossen Probleme alleine lösen», sagt Greminger.

Und schliesslich setzen sich die OSZE Staaten gemeinsam dafür ein, für Frieden zu sorgen. «Danke Bussnang, für diese Erkenntnisse», sagt er abschliessend. Wenn man den Geburtstag der Schweiz begehe, so sei es wichtig, auch die Fähigkeit der Schweiz zu feiern:

«Brücken zwischen den Kulturen zu bauen.»

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