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«Freunde nennen mich Miss Bodensee»

Andrea Ruf, Geschäftsführerin der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt, liebt Katzen, besucht regelmässig das Summer Days-Festival in Arbon und hat viele Pläne für die Zukunft.
Pascal Moser

Andrea Ruf, CEO der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt. (Bild: Andrea Stalder)

Andrea Ruf, CEO der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt. (Bild: Andrea Stalder)

Was hat Sie die letzte Woche besonders beschäftigt und warum?

Andrea Ruf: Am 25. Mai 2019 tritt der Sommerfahrplan in Kraft. Eines unserer Schiffe wird ab diesem Datum in Kreuzlingen stationiert sein und von da an bereits vor zehn Uhr Kurs Richtung Insel Mainau aufnehmen. Da das Schiff jeweils erst nach dem Mittag in Romanshorn anlegt, mussten im Zusammenhang mit der Belieferung des Schiffes noch einige Vorkehrungen getroffen werden. Das hat mich die vergangenen Wochen beschäftigt.

Was machen Sie im Sommer am liebsten?

Ich liebe die Sommermonate. Es ist toll am Abend draussen zu sitzen, mit Freunden zu grillieren und sich auszutauschen. Ich gehe auch gerne auf Wanderungen, um Erholung zu finden. Dabei freue ich mich immer auf die mir gebotene Rundumsicht, wenn der Gipfel erst erklommen ist. Die Region bietet wundervolle Routen.

Und was im Winter?

Dann geniesse ich es auch einmal einfach zu Hause zu sein und keine Pläne zu haben. Ein gutes Buch, eine Tasse Tee und viel Zeit für mich selber, sind wundervoll.

Haben Sie ein Morgen-Ritual?

Ich rechne am Morgen immer genug Zeit für mich selber ein, um ohne Hektik in den Tag zu starten.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Der Hafen Romanshorn ist mein absoluter Favorit im Thurgau. Er bietet einerseits eine idyllische Kulisse mit dem Schiffsverkehr und zudem ist es für mich ein guter Ort um unseren Gästen zu begegnen.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Ich kann mich gar nicht erinnern, was meine Lieblingsspeise war. Aber nie gemocht habe ich ungekochte Salate, allen voran den grünen Salat. Den umgehe ich auch heute noch, wann immer möglich.

Ihr Restaurant-Tipp lautet …

Restaurant Hafen in Romanshorn. Die Speisekarte mit regionalen Produkten und das grosse Salatbuffet bietet eine gute Auswahl für jeden Geschmack. Zudem ist es ein lauschiger Ort mit fantastischer Aussicht auf das Geschehen des Schiffsbetriebes – egal ob man drinnen sitzt oder auf der grossen Terrasse verweilt.

Mit welchem Vornamen würden Sie neu ins Leben starten wollen?

Ich bleibe bei meinem Vornamen, der gefällt mir ganz gut.

Was liegt auf Ihrem Nachttisch?

Eine kleine Holzente, die mich an meine Reise durch Indien erinnert, ein Reisemagazin über die Mongolei und das Buch «This is not a love song» von Schriftsteller Jean-Philippe Blondel.

Mit welchem Menschen würden Sie gerne einen Tag lang tauschen?

Mit Kanzlerin Angela Merkel.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Meteo Swiss.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Hausschlüssel, Mobile, Kreditkarte – man weiss ja nie.

Haben sie ein Haustier?

Ich habe ganz bewusst kein Haustier, weil ich aus meiner Sicht nicht genügend Zeit aufbringen könnte – auch nicht für ein pflegeleichtes Tier.

Haben Sie ein Lieblingstier?

Katzen – es ist bewundernswert mit welcher Gelassenheit sie das Leben geniessen.

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Ich freue mich auf Zeit für mich selber, Begegnungen mit der Familie und Freunden, auf ein gutes Buch oder eine entspannende Freizeitaktivität.

Was war Ihr erster Traumberuf?

Daran kann ich mich nicht erinnern. Das hat sich situativ
verändert.

Haben Sie ein Vorbild?

Ja, es ist Dareios der Grosse. Er war ein bedeutender Herrscher des persischen Reichs, zu seiner Zeit die erste Grossmacht der Weltgeschichte.

Was bewundern Sie an ihm?

Dareios herrschte über grosse Ländereien und hielt die verschiedenen Völker durch eine bewundernswerte Verwaltung zusammen. Diese war bis ins letzte Detail geregelt und berührte das tägliche Leben jedes einzelnen Untertans.

Mit wem würden Sie gerne einmal eine Flasche Wein trinken?

Ich hätte gerne mit Kofi Annan, dem Friedensnobelpreisträger und ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen eine Flasche Wein getrunken. Leider ist er letzten August verstorben.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Als Chirurgin wäre ich sicher eine Fehlbesetzung. Ich glaube nicht, dass ich fähig wäre eine Operation durchzustehen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem derzeitigen Job?

Mein Job als Geschäftsführerin der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt bietet täglich eine grosse Abwechslung, das schätze ich sehr. Ich habe mit vielen verschiedenen Menschen zu tun. Sei es als Arbeitgeber mit den Mitarbeitenden, oder als CEO mit den Kunden, Lieferanten und öffentlichen Einrichtungen und Ämter.

Was möchten Sie unter allen Umständen in diesem Leben noch machen?

Meine Wunschliste ist lang. Unter anderem reise ich leidenschaftlich gerne an etwas aussergewöhnliche Orte und Regionen. In diesem Zusammenhang würde ich gerne einmal einen humanitären Einsatz leisten. Jedoch nützen alle Pläne nichts, wenn man nicht gesund bleiben darf. Ich hoffe deshalb, dass ich mich lange guter Gesundheit erfreuen kann, damit ich viele Vorhaben in Wirklichkeit umzusetzen kann.

Wann haben Sie zuletzt ein Openair-Konzert besucht?

Ich war im letzten August am «Summer Days» in Arbon. Das Programm ist immer sehr vielseitig. Die einzigartige Lage direkt am See und die tolle Atmosphäre auf dem Festivalgelände führen dazu, dass ich das «Summer Days» immer besuche, wenn sich mir die Möglichkeit dazu bietet.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens

«Working Girl», wie der Film aus dem Jahr 1988 mit Harrison Ford und Melanie Griffith. Der deutsche Titel lautet: «Die Waffen der Frauen».

Wann können Sie ruhig einschlafen?

Wenn die wichtigsten Aufgaben des Tages erledigt sind und ich mich auf den kommenden Tag vorbereitet habe.

Unter welchem Spitznamen kennen Ihr Freunde Sie?

Meine Freunde nennen mich Miss Bodensee.

Zur Person

Andrea Ruf ist 1969 geboren. Sie arbeitete eine Zeit lang als kaufmännische Angestellte und studierte im Anschluss. 15 Jahre lang war die St.Gallerin als Sportvermarkterin an Grossevents überall auf der Welt tätig, unter anderem für den Weltfussballverband (Fifa). Sie war 2009 Leiterin für Marketing, Verkauf und Personal der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt (SBS), 2011 übernahm sie die Geschäftsführung. Die Aktiengesellschaft verfügt über sieben Schiffe, eine Werft, und einen Bootshafen. Daneben beschäftigt die SBS Angestellte in der Gastronomie. (pas)

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