Freudentag für einen Schausteller: Der Frauenfelder «Chilbikönig» lässt sein neues Riesenrad am Kreuzlinger Hafen segnen

Das Riesenrad am Kreuzlinger Hafen läuft ab sofort und bis zum 16. August. Am Freitagnachmittag fand die feierliche Einweihungszeremonie statt für die fabrikneue Attraktion von Hanspeter Maier.

Urs Brüschweiler
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Fröhliche Festgemeinde bei der Einweihung des Riesenrades.

Fröhliche Festgemeinde bei der Einweihung des Riesenrades.

(Bild: Reto Martin)

Herzklopfen hatte der Frauenfelder «Chilbikönig». Aber er freute sich ungemein über die vielen Gäste, welche am Freitagnachmittag zu seinem grossen Moment erschienen waren: der Einweihung seines nigelnagelneuen, 33 Meter hohen, Riesenrads. Wiederholt bedankte er sich für das Entgegenkommen der Stadt Kreuzlingen, die ihm erlaubt seine neuste Attraktion, frisch ab Fabrik in Holland, am Kreuzlinger Schifffahrtshafen aufzustellen. Bis am 16. August läuft das «Schweizer Riesenrad» nun , landestypisch dekoriert und geschmückt zum Vergnügen der Mitfahrer.

Im Kreise seiner Familie zeigte sich Hanspeter Maier gar emotional. In der schwierigen Coronazeit gehe es um die nackte Existenz von Markthändlern und Schaustellern. Umso mehr sei er froh, dass er hier «ein paar Franken reinholen» könne.

Die Chilbi-Pfarrer Eveline Saoud und Adrian Bolzern segneten das neue Riesenrad anschliessend mit Weihrauch und- wasser. Das Rad stehe als Symbol für vieles, auch dafür in den Himmel zu entschweben.

Zusammen mit seiner Tochter liess es sich Maier nicht nehmen, eine Flasche Champagner am Eingang zu zerschlagen. Der Applaus der vielen Einweihungsgäste war ihnen sicher.

Im Herbst steht auch in Weinfelden ein Riesenrad

Eine Überraschung brachte Moderator Reto Scherrer mit. Er fragte im Namen des OKs der Wega an, ob Maier im Herbst das Riesenrad auch in Weinfelden aufstellen würde. «Mit Handkuss», antwortete Maier hoch erfreut. Am Ende der Zermonie blieb nur noch die Frage offen, wer die erste Fahrt auf dem leuchtenden Rad machen darf.

Das neue Riesenrad in voller Pracht

Das neue Riesenrad in voller Pracht

(Bild: Reto Martin)
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