Freidorf-Watt
«Man kann über eine weitere Steuersenkung nachdenken»: Die Finanzen der Primarschule Freidorf-Watt verbessern sich von Jahr zu Jahr

An der letzten Schulgemeindeversammlung sagten die Stimmbürger einstimmig Ja zu sämtlichen Anträgen von Rechnung über Budget bis hin zum Steuerfuss. Ausserdem wählten sie zwei neue Köpfe in die Behörde. Die Stimmbeteiligung betrug allerdingsnur 3.2 Prozent.

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Die neue Schulbehörde: Gregor Tschirky, Flavia Stadelmann, Priska Meyer, Erich Kern und Christoph Knupp.

Die neue Schulbehörde: Gregor Tschirky, Flavia Stadelmann, Priska Meyer, Erich Kern und Christoph Knupp.

(red.) Die finanzielle Situation der Primarschulgemeinde Freidorf-Watt verbessert sich weiterhin von Jahr zu Jahr. Wie an der letzten Schulgemeindeversammlung vom 17. Juni zu erfahren war, konnte die Nettoschuld in ein Nettovermögen von 187 pro Einwohner umgewandelt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt zudem 112 Prozent. Es könne über eine weitere Schulsteuersenkung nachgedacht werden, je nach den notwendigen Investitionen in die Schulanlage, den Schulbetrieb und den Auswirkungen des neuen kantonalen Beitragsgesetzes, so Schulpräsident René Gruber.

Viel grünes Licht

Es gab denn ein Ja zu einem gleichbleibenden Steuerfuss von 62 Prozent, man hiess die Rechnung gut und gab grünes Licht, den Ertragsüberschuss von 102'641 Franken dem Eigenkapital zuzuweisen. Ein weiteres Ja gab es zum Budget 2021 mit Gesamteinnahmen von 2'587‘330 Franken und Gesamtausgaben von 2'929'130 Franken, das bei einem Aufwandüberschuss von 341’800 Franken.

Anwesend waren von 941 Stimmberechtigten allerdings nur dreissig - die Stimmbeteiligung betrug lediglich 3.2 Prozent.

Die Anwesenden wählten Christoph Knupp zum neuen Schulpräsidenten, Erich Kern, Priska Meyer, Gregor Tschirky und Flavia Stadelmann in die Schulbehörde. Der amtierende Schulpräsident René Gruber und Behördenmitglied Cornelia Herzog wurden nach langjähriger Tätigkeit verabschiedet.